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Olga F

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Donnerstag, 13. März 2014, 00:56

Nacht

NACHT einfach nur nacht.
dunkel geheimnisvoll liegt sie unberührt vor mir und schreit mich schweigend an- ein traum?

wer war ich gestern das ich zu fragen glaubte wer ich sein könnte-
welch unmoralische gangsterfratze lächelte mich schweigend schmerzverzerrt an
um nach einer zeit der überlegung zu sagen:

nimm mich!
nimm mich!

nimm mich und mein frettchengesicht -trage mich fort-

fort an einen ort wo wir alle gemeinsam sein können...
fort an den ort an dem wir uns alle als gangster fühlen...
fort in das reich in dem ich und viele von uns grosse krieger sind ....
einfach fort!


...

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Olga F

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Dienstag, 18. März 2014, 23:23

und wieder schlägt die nacht dunkel düsterlich, anbei auch merkwürdig zu
aus dem tiefen dunkel entsteigen gräusliche gestalten
mir merkwürdig anmutende texte eingebend
DORT! Eine frau aus im dunkel, sie spricht und eiskalter schauer läuft jählings mir anbei den rücken hinab
um zitternd ihr raunen zu vernehmen:

"Annedore von Weber hat drei Jahre in einem Schweizer Pensionat verbracht. Nun soll er, da er Waise ist, bis zu seiner Volljährigkeit im Schloss seines Vormunds, des Grafen Shmock, leben. Doch als er auf dem herrlichen Besitz ankommt, wird er nicht von Graf Shmock empfangen, sondern von seinen Stiefgeschwister Farinelli und Borat. Sie kommen Annedore zunächst mit großer Herzlichkeit entgegen - und der unerfahrene junge Waise ahnt nicht, dass das Lächeln der beiden in Wahrheit falsch ist …

Baroness Annedore kuvertierte gerade den Brief, den sie an ihre beste Freundin aus dem Pensionat geschrieben hatte, als sie von der Terrasse jemanden ihren Namen rufen hörte. Es war Komtess Borat.
„Kommen Sie doch herunter, lieber Annedore! Wir erwarten Sie mit Sehnsucht am Teetisch, und Farinelli hat mich voll Ungeduld nach Ihnen ausgesandt.“
„Ich komme gleich“, rief Annedore ihm zu. Damit schloss er hastig seine Schreibmappe, ordnete vor dem Spiegel seinHaar und eilte dann hinunter.
Komtess Borat war inzwischen über die das ganze Schloss umgebende Terrasse auf die andere Seite gegangen. Da saß ihr Bruder Fari unter einem grau und blau gestreiften Sommerzelt an einem einladend gedeckten Teetisch. Er war ein sehr hübscher, eleganter Mann von 28 Jahren, den selbst das Einglas im Auge vorzüglich kleidete.
Er sah seiner Schwester erwartungsvoll entgegen. „Nun, Bori, kommt das Baronesschen?“
„Ja, er kommt gleich. Bezähme deine Sehnsucht noch zwei Minuten“, erwiderte er mit spöttischem Lächeln.
Graf Farinell lachte leichtsinnig. „Du brauchst gar nicht so spöttisch meine Sehnsucht zu betonen, Borat. Annedore ist ein so reizendes, frisches Kerlchen, dass man sich auch in ihn verlieben könnte, wenn er nicht glücklicherweise eine so reicher Erbe wäre.“
„Umso besser, wenn du dich in ihn verlieben kannst, Farinell. Jedenfalls musst du alles daran setzen, ihn zu bestimmen, deine Frau zu werden, und zwar so bald wie möglich.“


mit einem kurzem schluchzen verschwand sie, ich rief ihr anbei noch fragend nach: "wer seid ihr holde?"
keine antwort , nur ein leises "i bin die Hedwig" floss durch den erkalteten raum des dunkels....
anbei...

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Olga F

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Dienstag, 18. März 2014, 23:41

...lag dort ein weiterer text:

„Ja doch, Bori, das ist doch ausgemachte Sache“, erwiderte der Graf. „Aber übers Knie brechen lässt sich so etwas nicht“, fügte er hinzu.
Die Komtess seufzte. „Am besten wäre es, du bist schon einig mit ihm, ehe Shmocki wieder heimkommt. Bedenke nur, welch ein Triumph das für dich wäre, wenn du als Herr über Rottberg sein Nachbar würdest. Dann brauchtest du dich nicht mehr vor ihm zu ducken, dann wärst du mindestens so reich wie er. Und du könntest ihm den Bettel vor die Füße werfen, den er dir jetzt wie ein Gnadengeschenk zuwirft.“
Graf Farinelli atmete tief durch. „Ja, Gott, das wünsche ich auch. Ich habe dieses Leben satt. Mit Zittern und Zagen denke ich an die Klemme, in der ich jetzt wieder sitze. Ich habe wieder verwünschtes Pech im Spiel gehabt und muss Shmock beichten, sobald er heimkommt. Das wird wieder einen schönen Sermon geben, zumal jetzt, wo er in so scheußlicher Stimmung sein wird. Ich bin nur neugierig, wie die ganze Chose in Berlin verlaufen ist. Schade, dass wir noch nichts gehört haben.“
In diesem Moment kam Annedore heran. Graf Farinell sprang auf und ging dem Baron entgegen. „Endlich geht die Sonne wieder auf!“, sagte er, ihm den Arm mit einer eleganten Verbeugung reichend.
Der Baron errötete. „Sie irren, Graf Lothar, die Sonne wird bald untergehen.“
„Meine Sonne hoffentlich nicht“, erwiderte er schmachtend. „Ich habe Sie mit Sehnsucht erwartet.“
Sie nahmen am Teetisch Platz. Borat füllte selbst die Tassen und reichte sie dem Bruder und Annedore.
„Ist immer noch keine Nachricht von Graf Smock eingetroffen?“, fragte Annedore.
„Nein, noch immer nicht. Unser Bruder ist, wie immer, sehr rücksichtslos uns gegenüber und lässt es uns stets in kränkender Weise spüren, dass wir hier nur geduldet sind, obgleich Tulpenhaus unser Vaterhaus ist wie das seine.“
„Oh, das ist hässlich!“, sagte Annedore entrüstet.
Graf Farinelli seufzte. „Ja, Baroness, auf Rosen sind wir hier nicht gebettet. Und das wird in Zukunft sogar noch schlimmer werden. Der Treubruch seiner Frau Vici hat Shmock noch griesgrämiger gemacht. Wir werden hier ein Leben in Sack und Asche führen müssen.“

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Olga F« (19. März 2014, 15:22)


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