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Samstag, 7. April 2012, 01:06

Wie lange ich hier im Majestic schon an der Bar rum hänge, weiß ich nicht. Die Band spielt Charleston, die Menschen tanzen, lachen und feiern als gäbe es kein Morgen.
Kann man sich in so einer Umgebung nicht einfach mal besaufen, ohne daß das Gelächter und Gekreische der anderen , ohne diese aufgesetzte Fröhlichkeit und ach so feinen Gesellschaft?
Man, wie die mir auf die Eier gehn mit ihrer Selbstinszenierung. Der Scotch hier ist auch nicht mehr das was er mal war.
Irgend so ein billiger Fusel von den Docks wahrscheinlich der meine Kehle hinunter rinnt.

Beim Anzünden einer Zigarette, sehe ich in dem großen Spiegel hinter der Bar das Gesicht einer Frau.
Sie blickt mit ebenso traurigen wie schönen Augen in Richtung des Tresens.
Sie bemerkt meinen Blick und wendet ihren Kopf zu ihrem Begleiter, der mit ihr an einem Tisch sitzt.
Eigentlich interessiert es mich nicht was um mich herum geschieht, ich will einfach nur den heutigen Tag ausblenden.
Doch ich ertappe mich immer wieder dabei im Spiegel diese Frau mit ihrem Begleiter anzusehen.

Irgendwann, nachdem die beiden wie es aussah eine heftiges Wortgefecht hatten, steht der Kerl auf und verschwindet.
Ich kann sehen wie Sie grübelnd sitzen bleibt. "Verdammt, Du bist kein Samariter" sage ich zu mir in Gedanken, hab mich aber schon von dem Barhocker erhoben und gehe in Richtung ihres Tisches.
Zwei Schritte bevor ich Sie erreiche, bemerkt Sie mich.
"Kleines, egal warum Du ihm grad den Laufpass gegeben hast, es war die Richtige Entscheidung."

Fortsetzung folgt.....

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Steinner

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Freitag, 15. Februar 2013, 19:37

Lange war ich nicht mehr hier - fast 18 Monate.
Was soll ich sagen, dieser Ort gefällt mir. Mit ein wenig Abstand kann ich hier auf Chicago runterschauen.

Der Grund warum ich hier bin, ist ganz einfach. Ich liebe das Leben & die Liebe.
Ich bin verliebt. Es sind die einfachen Sachen des Lebens.

Das Lächeln einer schönen Frau, die Sonne, ein Gläschen Wein.
In Chicago geht es zur Zeit heiss her beim Überfall. Ich weis aber woher ich komme & wie kostbar das Leben ist, um es auf Spiel zu setzen.
Meine Lieblingsdame liebe ich hier immer noch. Ich fange wieder an Sport zu machen, damit ich hübscher für die Damenwelt aussehe (ja, es zählen die inneren Werte, aber hallo...) & lasse die anderen Gangster sich in dieser Zeit totschießen.
Als Pate bin ich verantwortlich für 8 Ashburnkämpfer. Kriege werden gut gewählt zusammen mit dem Überfall.
Jetzt haben wir schon 24 Messer, davon 2 silberne.

Aber das ist nicht alles. Darum dreht sich das Leben nicht. Das Leben ist das Leben & ich werde die schöne Dinge festhalten, denn diese maches es lebenswert...keine Protzerei, ich bin der Größte & anderen Quatsch.

Besonders lieb ist, das die lieben schönen Damen uns Gangstern hier Ihre Aufmerksamkeit geben...

mag (mit ashburner Grüßen) Steinner

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Freitag, 15. Februar 2013, 20:09

alter

was nimmst du fürn zeug?

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Sonntag, 17. Februar 2013, 13:50

...
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Dienstag, 21. Oktober 2014, 01:07

Ziemlich ruhig hier. Die frische Abendluft 10 Grad tut mir ganz gut.
Ich stehe hier alleine & schaue auf die schöne Stadt, meine Stadt, herunter. Viele sind gegangen, aber ich lebe noch.

Mit dem Saufen bin ich kürzer getreten & treibe wieder Sport. Garnicht schlecht, wenn Gangster die Welt nüchtern sieht.
Wie kam ich dazu?
Schöne Erlebnisse gehabt. Nach 16 Fl. Bier (8 L) & 2 Fl. Wein (0,75L + 1L) innerhalb eines Tages. Keine Einschränkung Sprache, sowie taktisches Denken. Danach 2h Schlaf & zum Runterkommen 2 L Weinschorle 7%, dann Weggehen 3,5 L Hefeweizen + ein paar Whisky. Alles ohne Einschränkungen. Das machte mich ein wenig nachdenklich.
Ein Tag Pause & weil es so schön war Nachmittags nach Dienst bis 3h vorm Dienst 5L Bier + 1L Wein.
Hartes Leben in Ashburn. Nichts passiert, außer das mein Handy, upps ich meine selbstverständlich mein Haustelefon mit Kabel (1924), in der Latrine war & ich wusste nicht, wie es dahin kam.

Also kürzer treten.
Klappt ganz gut, nachdem ich den Test gemacht habe & das Programm für mich alleine durchziehe.
http://www.kenn-dein-limit.info/check-your-drinking.html
http://www.kenn-dein-limit.info/change-your-drinking.html

Die "Ashburn - Gruppe" ist größer geworden.
13 Ashburnkämpfer & nochmals 5 auf der Reservebank im Wing.
In der Mittelklasse spielen wir mit 44 Messer auf Platz 47 HoF auch.

Alles gut & schön, die Liebe ist mir wichtiger. Damen, trinken & kämpfen, das ist meine Welt...
Beim letzten großen Coup "Big Heist2" machte ich mit dem Attis als Gegenwert etwa 4,5 - 5 Millionen $.
Das sollte reichen, um zur Vernunft zu kommen & kürzer zu treten.

Wer zu lange auf der Sonnenseite steht, verbrennt...
Für die Zukunft bin ich gerüstet, egal wann, egal wo.
Hier auf dem Hügel denke ich an Schakelinchen. Hoffentlich geht es Ihr gut. Sie ist sehr schnell erwachsen geworden.
Ehe ich den Rücktritt nach Ashburn antrete, werde ich noch schnell die 10 Überfall - Polizisten aus dem Weg räumen.
Suche nach Erzfeinde läuft auch schon, Steinner bekommt jeden...alles eine Frage der Zeit.

Ich suche den Krieg, da fühle ich mich wohl, ob hier oder Zukunft, spielt für mich keine Rolle.
Ich bin überall...höre Radio Endwelt & die Menschheit gibt sich alle Mühe, daß es auch so wird...

mag (mit ashburner Grüßen) Steinner
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Samstag, 22. November 2014, 06:54

Zitat : "Ziemlich ruhig hier "
könnte am Publikum liegen :P
Der Ball der einsamen ......
Prost (UeHase)

Freddy

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Freitag, 28. November 2014, 19:57

mit auto raus gefahren aus der stad oh da sehe den steiner & viel ander jungs die noch auf die richtig DAME warten na da lass mich doch nicht luppen kommt jungs ich lade euch ein auf guten whisky (drinkIt)

seide ihr da bei ??


p.s : klar klärt der sufe das problem nicht aber trosdem auf euer wohl
(tastinG) (tastinG) (tastinG) (tastinG) (tastinG) (ChuckN)

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Dienstag, 16. Dezember 2014, 01:17

Fluppt ja auch nicht wirklich hier die "Singlebörse".Würde es ja mit Charme versuchen aber da dies nur temporär meine Stärke ist .. bin ich mal raus hier :D
Viel Erfolg noch :D
Bin dann mal mit den Old School Mädels einen Kippen bei Sanchez , oya , clyx und co. ich zahl Ladys :love:

THC Meilo

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Dienstag, 10. März 2015, 11:01

Boring

In der kühlen Kunstlichtatmosphäre der Bar
sitzen drei Gäste, die aneinander vorbeischauen, sich nicht unterhalten und
anscheinend ihren eigenen Gedanken nachhängen. Die Fenians sitzen an der
umlaufenden Theke, in deren Mitte der weißuniformierte Kellner tätig ist und
fleißig Guinness und Jameson ausschenkt. Ob die Frau(Miss Dune), deren linke Hand zu
dem Zigarre rauchenden Mann(Peter Weber) rechts neben ihr deutet, und er ein
Paar sind, oder ob sie einander kennenlernen wollen, kann ich von meinem Platz
aus nicht erkennen. Der andere, allein sitzende Mann ist eine Rückenpartie,
auch er mit Hut(Lederhaube eines Jockeys). Er kaut unablässlich an einer Möhre
umher, man erkennt nur die langen Ohren die links und rechts aus der Haube
herausfallen, ist wohl ein Member der Nibbels denke ich bei mir. Arrogante
Arschlöcher, die Snobs in der Stadt. Aus den Boxen drönt ununterbrochen laute
Musik, Rammstein mit „Küss mich“ ich
wundere mich wer hier für die Musikauswahl zuständig ist. Plötzlich springt die
Tür der Kaseys Tavern auf, ein frischer
Lufthauch dringt in das vernebelte Lokal. Alle zucken kurz zusammen bis auf das
Langohr und mich. Der Bugs Bunny Verschnitt kaut nur weiter müde lächelnd an
seiner Karotte als er Oya erblickt und verfolgt weiter stumm das Geschehen. Ich
leere hastig mein Glas, ein wohltuendes Brennen im Hals, als Ex- Murder hat man
es nicht leicht in Chicago, schließlich sind und bleiben wir unerreicht mit
unseren Leistungen und die Neider verfolgen uns noch über das Grab hinaus. Es
ist Oya . ehemalige Leaderin einer gläubigen Extremistengruppe, die versuchen
ihren Glauben in Chicago mit Waffengewalt zu verbreiten. Sie durchforstet das
Lokal mit ihrem irren Blick, es sieht koordiniert aus, sie stürmt geradewegs an
den Iren vorbei, Malone tatscht ihr an den Hintern im Vorbeigehen ! Zuerst
fährt ihre Hand an ihre M1911( Hello Kitty Special Edition), doch dann lächelt
sie nur und geht ohne sich umzublicken weiter, sie ist wohl das rüpelhafte Neandertaler-
Verhalten besoffener Iren gewöhnt oder hat gerade keine Lust seinen Kopf weg zu
pusten und die dritte und wohl wahrscheinlichste Möglichkeit der gute alte Selbsterhaltungstrieb, denn Malone ´s 2 Begleiter d0nau und Fluppen sind wie immer bis an die Zähne bewaffnet und die Kleeblattscheißer sind schnell am Abzug.

Als sie mich in der Ecke sitzen sieht, mit der Flasche Single Malt und dem
Spiegel vor mir … hastet sie auf mich zu. Mir geht’s nicht so gut, meine Hände
schwitzen von den Drogen, aber das JayJoe hält mich fit und konzentriert, hoffe
ich ..! Ich bin nun seit 2 Tagen wach,
zwischen meinen Beinen brennt es, habe mir wohl was weggeholt bei einer der
vielen Nutten die ich in letzter Zeit hatte. Eigentlich will ich nur noch ins
Bett und dann zum Arzt bevor das da unten Blumenkohl wird. Oyabun, steht nun
direkt vor mir ich kann sie immer noch nicht richtig erkennen, bei dieser
Atmosphäre hier, ihr Mund bewegt sich doch ich höre nur die Stimme von Till
Lindemann. Ich brülle ihr ins Ohr lass uns vor die Tür gehen. Auf dem Weg raus
checke ich meine .50 Kal. Desert Eagle, sie ist bereit! , wie immer…Stimmen aus
der Vergangenheit „Seid Bereit, Immer bereit“ ich muss schmunzeln, nebenbei löse ich
instinktiv den Knopf am Holster.

Wir kommen vor die Tür auf die Dearborn Street. Ihre Zigarette glimmt ein
letztes Mal auf und fällt dann zu Boden. Sie erzählt mir was von Gangwechsel
und schlechte Zeiten ohne die Murder, ich höre nur ein Rauschen, sehe wie sich
ihre Lippen bewegen, plötzlich ein lauter Knall und dann Stille. Es wirkt so
als würde die Zeit eine Sekunde still stehen. Das Mondlicht fällt auf Oya´s Erscheinung,
erst jetzt sehe ich sie zum ersten Mal richtig. Es handelte sich um eine Frau,
die bereits vor einigen Jahren die Lebensmitte überschritten hatte, aber noch „bien
conservée“ war. Aber auch nur weil sie kinderlos geblieben ist, sonst hätte
sich der Körper beim abkalben wie bei den anderen Frauen zum negativen
verändert. Sie war von mittlerer Statur, besaß dickes, haselnussbraunes Haar,
das gut geschnitten war und ihr knapp und doch schön auf die Schultern fiel.
Sie war bis zur Taille sehr schmal und hatte nur winzige Pölsterchen an den Oberschenkeln.
Jetzt fällt der Mondschein genau auf ihr Gesicht, ich kann eine schon lang
verheilte Narbe erkennen, zweifellos von einer Operation, wahrscheinlich der
Steckschuss von Gomer damals aus dem Krieg mit uns… zähes Biest denke ich kurz
bei mir.. ! Vor 20 Jahren hätte die Männerwelt sie faszinierend genannt, wenn
auch nicht unbedingt schön. Sie sah immer noch gut aus, selbst jetzt in diesem
kalten, leeren Moment. In ihre nach wie vor glatte Haut hatten sich um die Augen
fein verästelte Fältchen eingegraben, die ihre Attraktivität in keiner Weise verminderte.

Im Gegenteil, ihre Lebenserfahrung wird dadurch hervorgehoben und sie wirkt
fast perfekt.

Wäre da nicht dieser Knall gewesen und das dadurch entstehende Loch, was nun
zwischen Oyas Augenbrauen klafft. Es stört diesen fast perfekten Augenblick ein
wenig!! Die Sekunde ist vorbei, ich nehme den Finger von meinem Abzug, Oya
sackt auf die Knie… erst jetzt sehe ich das volle Ausmaß des 50er Kalibers, das
Einschussloch klein und unscheinbar, fast hätte es Oyas Schminke im Gesicht
noch geschmeichelt, aber dann der halbe Hinterkopf einfach weggerissen, ihr
Gehirn hatte sich über die Dearborn Street verteilt. Ihr Oberkörper fällt mit dem
Gesicht zuerst auf die Straße so dass ich die Folgen meiner Tat genau sehen
kann. Plötzlich verspüre ich Hunger, ich muss an Essen denken und frage mich:
„ Ob, wohl die Twixgründer, wirklich dieselbe Einfahrt benutzen?“ Ich zünde mir
eine Zigarette an , die Blutspritzer in meinem Gesicht wische ich nicht ab, wie
die Indianer die Kriegsbemalung, trage ich stolz das Blut der mordlüsternen,
soziopathischen Nonne auf meinem Mantel.

Wie ein Schiffsbug schiebt sich der spitze Winkel des grün-blau beleuchteten
Bar in South Loop von rechts in eine dunkle menschenleere Straßenecke,
wunderschönes Chicago, ich atme tief ein, ein Stechen in der Lunge teilt mir
mit das ich wohl die letzten Jahre zu viel geraucht habe, ich muss husten bis
ich schwarze Flocken aushuste. Scheiß Wasserpfeife, ich schweife kurz ab, aber
nur kurz , jetzt zurück zum Hauptgedanken mit den Twixgründern… mit dieser elementaren
Frage im Kopf verschwinde ich langsam in
den Winkeln der Stadt, zielgerichtet steuere ich auf das Sockenhauptquartier im Herzens Chicagos zu während der Morgenhimmel rot und lila leuchtet, freue ich mich auf die versprochene Prostatamassage von Elmo und Olga!
5peng5






Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »THC Meilo« (12. März 2015, 14:45)


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Mittwoch, 11. März 2015, 18:52

3.ter Arbeitstag

Dritter Tag bei den Socken, nach der erfolgreichen
Vorsorgeuntersuchung und zwei Tagen Schlaf bin ich wieder einigermaßen auf der
Höhe… Der Auftragsmord an Oya den ich vom Paten Olga höchst persönlich erhalten habe, wurde erfolgreich ausgeführt. Nach den
morgendlichen Cross-fit Übungen und einer heißen Dusche,sitze ich im Socken HQ,
habe gerade Einen gebaut für Elmo und mich da kommt Olga schon mit dem nächsten
Auftrag. Dieser führt uns nach Detroit, wir sollen dort so viele Verräter wie
möglich eliminieren, um das Ansehen der Socken in Motor City zu steigern. Elmo
und ich willigen ein, wir bewaffnen uns bis an die Zähne, packen unseren „ Stay
Strong Koffer“ (der Inhalt von dem vergleichbaren Koffer von Fear and Loathing
in Las Vegas ist ein Witz gegen unseren) setzen uns in den Cadillac 90 Degree
und ab geht’s… auf dem Weg dorthin sammeln wir noch Hitman und Bonny ein. In
Detroit angekommen, teilen wir uns auf. Ich hinterlasse in alter Murder Manier
eine Spur aus Leichen. Ich wüte durch Detroit, ich wate knietief im Blut der
Verräter, der metallische Geruch in der Luft versetzt mich in nostalgische Stimmung.
Immer öfter schweife ich mit den Gedanken ab, denke an früher, die gute alte Zeit … damals
tranken wir Hasenblut aus Trinkhörnern, der vertraute eisenähnliche Geschmack
liegt immer noch über meinen Gaumen. Kurz schließe ich die Augen und genieße
die Stille, nur mein Magazinwechsel stört die himmlische Ruhe. Dann werde ich
auch schon unsanft aus meinen Gedanken gerissen, eine Kugel zischt an meinem
Kopf vorbei, es sind Clyx und ihre muliartigen, nach Esel müffelnden Gestalten.
Nach einer kurzen Straßenschlacht, die wir auf Grund des hohen
Heimvorteils(Malus) knapp verloren haben, fahren elmo und ich wieder zurück ins
HQ auf dem Rücksitz die Schwerverletzten Hitman und Viciria, beide paralysiert
durch das Morphium. Besser so, wenn sie sehen würden wie ihre Gedärme aus ihren
aufgerissenen Bauchdecken quillen, würde mindestens Hitman kotzen, denn eine
Lady mit Pummeluff-Tattoo auf dem Oberschenkel vomiert höchstens. Bonny mussten
wir gegen meinen Willen zurücklassen, er hatte einen Lungenschuss abbekommen,
jetzt qualmte es aus seiner Brust, damit würden wir mindestens noch eine
äthiopische Familie stoned bekommen sagte ich fasziniert zu Elmo der mich aber
schon in das Auto gewuchtet hatte, um zu verschwinden. Die Eselbande hatte ihren
Tribut gefordert.

Ich hatte Muliblut an meinen Händen, als wir eintrafen in der 7244 Prairie
Avenue, es war mittlerweile getrocknet und hatte nun eine schöne burgunder,
dunkelrote Farbe angenommen. Wir luden die Hilfebedürftigen aus, gingen rein
und bedienten uns erst einmal großzügig am Jayjoe(kolumbianischer Finger) und Whiskey(Dalmore
62yo). Es war nicht dasselbe, eine verlorene Schlacht, zu wenig Blut und vor
allem das Falsche. Nichts befriedigt mich mehr als Hasenblut. Doch dies ist im
heutigen Chicago sehr rar geworden. Es gibt einfach keine Gegner mehr für sie,
nach dem Selbstexil meiner Kameraden die alle nach St. Helena gingen, konnten sie
ungestört ihre Macht ausbreiten und sind nun zu einer unbesiegbaren Macht in
Chicago geworden(noch). Also liebe G-söxler, die Tage in Detroit nutzen und
stärker werden. Jetzt ist erstmal Feierabend!

Ich bereite 3 Kilo Fugufisch für Elmo und mich zu, dazu Macaire Kartoffeln und
selber gemachte Sauce. Zum Nachtisch Schnepfendreck! Elmo sucht derweil im
Keller nach einer Flasche 1811 Chateau d'Yquem(sollten wir noch 50 haben, Sid
und shmock hatten mir den damals vermacht) und zwei Cohiba Behike(sollten noch
20 kisten a 40 Stück da sein).
5peng5






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Donnerstag, 19. Oktober 2017, 13:44

Lange ist es her, dass ich diesen Weg gehe. Fast 3 Jahre. Es kommt mir wie gestern vor.
Wer nicht gegangen ist, liegt unter der Stadt begraben. Ich gebe niemals auf, damals wie heute. Den Thread, "knall mir die Birne weg", kann sich selbst in die Birne knallen. Das ich trinken kann weis ich auch so. Aber nicht mit mir. Wenn´s hoch kommt 2 mal im Monat 1 kleines Glas Rotwein.
Der Wille ist ungebrochen. Der Arzt, der mich gerne unters Messer hätte, kann sich selbst verarzten - Steinner lebt.
Jeden Tag, jeden - laufe ich 3-7 km. Keine Sorge 10-12 werden es noch.
Das Leben gibt mir immer wieder eine Change. Was ich mir auch vormache, es gibt keine Gründe. Der Grund, das ich zu feige, zu bequem bin, meinen Weg zu gehen & mich wie eine Ratte in Ashburn verkrochen habe. Nach all den Jahren, hat mich mein Schicksal gefunden. Das ich der Größte bin, habe ich schon letztes Jahr am 05.12.1926 beim LMS bewiesen.
Wie war das, durch Hochmut werde ich fallen - stimmt. Ein bisschen Zeit habe ich noch.

Ich werde immer dort sein, wo Krieg & Katastrophen sind. Dabei rede ich mir ein, dass ich der Gute bin. Das Böse, den Teufel habe ich gesehen. Ich kenne die Unterschiede & weiß wohin der Weg führt.
Ich liebe den Wein, die Damen, das Leben...ein Zeitreisener, der alles sieht, alles weis, nie stirbt, nicht älter wird...

Die Zeit, die ich habe, ist knapp. Das neue Projekt lässt mich wieder zu der guten Seite wechseln...die Leichen in Chicago müssen warten...

mag (mit ashburner Grüßen) Steinner


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