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Tano Badalamenti

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21

Montag, 11. Oktober 2010, 21:40

Die Kopenhagener Deutung
Rebellion in der Physik

Die folgende Anekdote soll sich tatsächlich während einer Physikprüfung an der Universität von Kopenhagen abgespielt haben.

Die Prüfungsfrage: "Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt."

Ein Kursteilnehmer antwortete: "Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes."


Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermassen, dass der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung, dass seine Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhängigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden.

Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige ...
Um das Problem zu lösen, wurde entschieden, den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die zumindest eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik zeigte.

Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, dass er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte. Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt:


"Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers mitnehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen, die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H=0.5g x t im Quadrat berechnet werden. Der Barometer wäre allerdings dahin!

Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen, da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Erdboden zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibar umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden, die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: 'Wenn Sie ein nettes, neues Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.'"



Der Kursteilnehmer war - so die Anekdote - Niels Bohr (7.10.1885 - 18.11.1962).

Anekdote wie Biographie zeigen uns einen Mann, der stets gegen Paradigmen (vorbildhafte, schematische Antworten) in der Wissenschaft auf- und eintrat, mit tiefer Liebe zur Forschung, mit stillem Humor und mit der Fähigkeit, anschaulich zu beschreiben - und mit einem unbändigen Stolz, in seiner Beschreibung der Wirklichkeit zwar nachvollziehbare Modelle zu akzeptieren und aufzustellen, sich aber nicht von reinen Konventionen aufhalten und eingrenzen zu lassen.

JimmyDieQualle

unregistriert

22

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 14:39

Die Schachtel unterm Bett


Anfang der Ehe deponierte die Frau unter ihrem Bett eine Schachtel und meinte
zu ihrem Mann: "Du musst mir versprechen, dass du nie in diese Schachtel
schaust".


All die Jahre hielt sich der Mann an sein Versprechen.

Nach 40 Jahren Ehe hielt er es nicht langer aus und öffnete die Schachtel.

Darin befanden sich 3 leere Flaschen Bier und 12.035,-- Euro in Münzen und
kleinen Scheinen.

Voller Verwunderung legte er die Schachtel wieder unters Bett. Am Abend in
einem vornehmen Restaurant bei Kerzenschein und romantischer Stimmung brach er
sein Schweigen und fragte seine Frau:

"40 Jahre habe ich mein Versprechen gehalten. Aber heute habe ich die
Schachtel unter dem Bett geöffnet und nachgesehen. Bitte erkläre mir den
Inhalt".

Sie antwortete: "Jedes Mal wenn ich dich betrogen habe, habe ich danach
eine Flasche Bier getrunken und die leere Flasche in die Schachtel
gelegt."

Der Mann schwieg erstaunt und dachte bei sich:
"In all den Jahren war ich sehr oft unterwegs auf
Dienstreisen, da sind die 3x wirklich nicht so schlimm
und ich glaube, ich kann ihr das verzeihen."

Etwas später allerdings fiel ihm noch der ominöse Geldbetrag ein und er meinte
zu seiner Frau: "Was ist eigentlich mit dem Geld in der Schachtel?"


"Na ja, jedes Mal, wenn die Schachtel voll war, habe ich die

Pfandflaschen zurückgebracht

:whistling:

Moros

Hitman

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23

Mittwoch, 3. November 2010, 23:37

Sagt Adam zu Gott:
Hey Gott, ich lebe jetzt schon so lange im Paradies und es gefällt mir hier wirklich gut. Aber so langsam brauch ich mal eine Abwechslung.

Darauf Gott zu Adam:
Ja das kann ich verstehen. Da hätte ich was für dich, ich nenne es Frau. Frau kann super Kochen, sieht super aus und ist super im Bett. Kost dich aber einen Arm und ein Bein.

Adam überlegt:
Ein Arm und ein Bein… Nein das ist mir zu viel.

Darauf wieder Gott:
Ich hätte da auch ein anderes Model von Frau. Die kann recht gut Kochen, sieht recht gut aus und ist recht gut im Bett. Die kostet dich dann auch nur ein Arm oder ein Bein.

Wieder überlegt Adam:
Hey Gott, was bekomme ich für eine Rippe?

Ich darf das. Weil ich Moros bin.

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