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Don Ghidorah

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1

Donnerstag, 15. Juli 2010, 23:27

Eine Abgelegene Wiese am Rande Chicagos

Die letzten Sonnenstrahlen färben den Horizont blutrot, als Gidorich mit seiner Aduya die Wiese erreicht.
Der frische Duft, des langsam abkühlenden Abends liegt in der Luft und außer ein paar Grillen und ihren Herzen, die im Einklang schlagen, ist nichts zu hören.
In der Ferne leuchten die Lichter der Stadt.
Doch hier gibt es nichts, außer ihnen und ein paar Tieren, im Umkreis von 5 Kilometern.
Hier hat die Stadt noch nicht ihre Finger ausgestreckt. Hier ist die Natur Amerikas noch unberührt...

2

Donnerstag, 15. Juli 2010, 23:49

Ich bin überwältigt.
Wir sind an der romantischen Wiese angekommen, es ist ganz ruhig hier draussen. Gido läuft voraus. "Komm Aduya, ich weiß wo es am schönsten ist." Und er lacht laut, während ich ihm mühsam durch das hohe Gras folge.
Ich verliere ihn aus den Augen, wo ist er nur?
Plötzlich steht er vor mir und zeigt mit einer kleinen Verbeugung auf eine ausgebreitete Picknickdecke. "Ist es so genehm?"
Erleichtert lasse ich mich auf die Decke fallen und Gido kniet sich neben mich. Er zieht den Korb zu sich und zaubert eine Köstlichkeit nach der anderen heraus. Brezeln in Herzform, Käse, Trauben und Rotwein. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen....
"Ach Gido", seufze ich. Und er schaut mir so tief in die Augen, dass ich die ganzen Köstlichkeiten und meinen knurrenden Magen schon wieder vergessen haben.
Ich streichle ihm über sein Gesicht und er hält mich im Arm. Eng umschlungen erzählt er mir von den Sternen am Himmel. Schon lange habe ich mich nicht mehr so geborgen gefühlt.
Hoffentlich dauert diese Nacht ewig...

Don Ghidorah

unregistriert

3

Freitag, 16. Juli 2010, 11:54

Wahres Glück

Es fehlen ihm die Worte, diese Nacht angemessen zu beschreiben.
Gidorich überlegt, dass er sich wohl noch nie so wohl bei einer anderen Person gefühlt hat!
Mit ihr erscheint alles so leicht!
Nachdem sie sich gegenseitig mit einigen Leckereien gefüttert hatten, saßen sie eine Weile einfach nur da! Dieses Gefühl, mit einem Menschen einfach nur dasitzen zu können, schweigend, ohne das es unangenehm wird! Ein schweigen, ohne peinliche Stille!
Womit hat er ein solches Glück nur verdient?!
Doch auch unterhalten haben sie sich! So viel, er hat das Gefühl, sie müsse nun sein ganzes Leben kennen! Sie ist so geistreich, intelligent. Und doch gab sie ihm nie das Gefühl, weniger wert zu sein! Sie lauschte seinen Banalitäten über das Backen, erzählte von Wundern der Medizin!
Sie redeten über alles und über nichts…
Oh, nur ihre Stimme hören, ihren sanften Lippen dabei zusehen, wie sie die schönsten Worte formen, nichts anderes möchte er noch tun, den Rest seines Lebens. Und immer zwischendurch, diese Küsse! Als ob ihrer beider Lippen an einen Punkt stoßen, da sie ohne die Berührung des Anderen nicht mehr weiter sprechen können! Als müssten ihre Lippen neue Energie vom jeweils Anderen beziehen!
Und kaum schafft er es seine Hände von ihr zu lassen!
Sie erscheint ihm so makellos, ständig möchte er durch ihr seidenes Haar streichen, ihre süßen Ohren, ihre Wangen berühren!
Nur ganz sanft und vorsichtig. Zu kostbar ist sie ihm, als dass er riskieren könnte, dass seine großen Tatzen etwas zerbrechen.
Und dann, irgendwann schliefen sie eng umschlungen ein. Ihr Herzschlag sanft im Einklang, ihre Seelen vereint.
Die ersten Sonnenstrahlen erst ließen ihn erwachen. Mit einem sanften Kuss auf die Stirn weckte er sie und wieder verlor er sich in ihren Augen, als sie sie öffnete.
„Wir müssen wohl beide zur Arbeit?!“ fragt sie, trauer in den Augen. Mit einem Seufzen antwortet Gidorich: „Die Menschen werden nicht aufhören sich zu verletzen, nur weil wir zusammen bleiben wollen…“
„Also dann…“
Noch ein letztes Mal liegen sie einander auf dieser Wiese in den Amen, dann fährt er sie zur Arbeit.
Ein bedrücktes, trauriges Schweigen liegt während der ganzen Fahrt zwischen ihnen. Die erkenntnis, dass alles, jeder noch so schöne Moment, ein Ende hat, liegt schwer auf ihren Herzen...
Ein letzter, inniger Kuss, als sie zögerlich Aussteigt.
"Wann sehen wir uns wieder?"

Don Ghidorah

unregistriert

4

Freitag, 16. Juli 2010, 23:46

Ähhh, Kulissenwechsel!

Ich würde ungern als nicht-Rose ein "Rosen-Quartier" eröffnen, deswegen jetzt hier:
Die Allround-Offtopic-romantische-Plätze-Ecke... :love:

Don Ghidorah

unregistriert

5

Freitag, 16. Juli 2010, 23:56

Im Rosengarten

Nun kann sie auch noch kochen! Und wie das duftet…
Gidorich ist hin und weg.
Aduya hat ihn tatsächlich mit zu den Rosen genommen. Welche Ehre!
Doch es scheint außer den beiden keine der wunderschönen Amazonen, welche hier normalerweise hausen, daheim zu sein. Wohl alle in Gefechte verwickelt…
Naja, umso besser…
Zaghaft schaut er sich um. Schön haben die Rosen es hier! Und so viele – ähhh – Rosen!
Jackie soll ja eine begnadete Züchterin sein...
Hmmm, wie das duftet! Ach, wenn es auch nur halb so gut schmeckt, wäre es schon übertrieben!
Aduya kann scheinbar alles!

*

Wie ein Bär, der sich vor einem Indianer versteckt, schleicht er sich vorsichtig von hinten an sie heran. Sanft umfasst er ihren perfekten Bauch mit der Linken, während er mit der rechten Hand behutsam ihre Haare aus dem Nacken streicht. Sie hat ihn wohl bereits vorher bemerkt, denn sie erschrickt nicht im geringsten. Sich wohlig seinem Griff ergebend lässt sie sich an seine Brust sinken und seine federleichten Liebkosungen an ihrem Hals und Nacken geschehen.
Mit Mühe rührt sie noch einmal um, versucht sich zu entziehen. „Das Essen…“, flüstert sie mit flimmernden Augenliedern. „Ich muss doch…“ „Später!“, raunt er ihr sanft ins Ohr, bevor er einen Kuss hinterher schickt.
Der Kochlöffel entgleitet ihrer Hand als sie sich vollends zu Gidorich umdreht und ihre Münder in einem langen Kuss verschmelzen.
Ihre Hände umklammern seine breiten Schultern. Seine Hände betasten ihren Rücken, durchstreifen ihre seidigen Haare und mit der Linken löscht er schließlich die lodernde Herdflamme unter dem Topf, während die Rechte ihren Körper fest an den Seinen gedrückt hält.

Leicht wie eine Schicht Blätterteig hebt er sie hoch und trägt sie, wie eine Schneeflocke in der Winternacht vom Wind zu Boden getragen wird, zu dem großen, blutroten Sofa in mitten der Rosen.

*

Nein, nichts überstürzen…
Er schüttelt seine Tagträumerei ab.
Erst einmal essen!
Sie hatte einen langen Tag...
Für Gidorich & Aduya gibt es danach sicher noch genug Zeit!

6

Samstag, 17. Juli 2010, 12:17

Wie er die Bratkartoffeln in sich hineinschaufelt! Ich habe ihm schon dreimal versucht, ihm den Teller wegzunehmen, aber er lässt es nicht zu.
"Gido, nun hör doch auf! Ich habe die Bratkartoffeln so sehr versalzen, das kannst du nicht essen! Ich mach uns etwas anderes. Liebster!"
Schmatzend kommt die Antwort zum hundertsten Male: "Aduya, du hast das Essen zubereitet und ich esse es. Es schmeckt wunderbar, überhaupt gar nicht versalzen." Er nimmt einen riesengroßen Schluck aus dem Wasserglas, welches ich pausenlos auffülle. "Vielleicht etwas würzig..." Er lächelt mich charmant an.
Ich schüttele den Kopf über Gidorichs Sturheit und bin ganz froh, dass alle Rosen ausgeflogen sind. So haben wir etwas Ruhe und müssen keine neugierigen Fragen beantworten.
Als er endlich zu Ende gegessen hat, nehme ich das Geschirr und bringe es zur Spüle. Doch Gido scheint nicht so erpischt auf den Abwasch zu sein. Statt dessen öffnet er die Schleife an meiner Küchenschürze, streift sie ab, legt die Schürze beiseite, nimmt mich kurzerhand auf den Arm - ich jauchze vor Überraschung - und trägt mich hinaus in Leons gut gepflegten Rosengarten.
"Der Duft der Rosen ist wirklich süß, aber deiner ist einfach betörend." Er setzt mich behutsam auf der Gartenbank ab und nimmt neben mir Platz. Ich kuschel mich sanft an ihn und er legt seinen Arm um meine Schultern.
Stundenlang könnte ich so verbleiben - schweigend, einträchtig, glücklich - die Welt ist in diesem Moment so friedlich.
Wie lange wir wohl noch so allein unsere Ruhe genießen können?
Während ich so träumend an Gidos starke Brust gelehnt vor mich hindöse, höre ich ein leises.... Schnarchen? "Gido?" flüstere ich.
Er ist eingeschlafen. Wie süß. Aber als Bäckermeister hat er schließlich einen langen Tag. Der arme Kerl. Und ich halte ihn von seinem wohlverdienten Schlaf ab.
Wie friedlich er ausschaut.
Ich schaue ihm noch eine Weile beim Schlafen zu, bis auch ich irgendwann einnicke.

Don Ghidorah

unregistriert

7

Samstag, 17. Juli 2010, 15:10

Nachts

Als Gidorich kurz erwacht ist es dunkel, die Wärme hat deutlich nachgelassen und der Engel, welcher in seinem Arm so ruhig schläft, fühlt sich leicht kühl an. „Nicht, dass sie sich noch unterkühlt, oder gar erkältet!“, durchfährt es seinen Müden Verstand. Sofort ist er hellwach!
Ihre Kopf zaghaft haltend, steht er langsam auf.
Voller Feingefühl, als wäre sie eine Vase von unschätzbarem Wert, hebt er ihren wunderschönen, schlafenden Körper, der ihm wieder einmal so unsagbar leicht erscheint, wie ein Rosenblüte im Wind, und trägt sie, ohne ihren Schlaf zu stören zu ihrem Zimmer und auf ihr Bett.
Nachdem er sie behutsam abgelegt und ihre – sicher teuren – Schuhe von ihren wunderschönen kleinen Füßen gestreift hat, deckt er sie mit unendlicher Sorgfalt zu und Beobachtet noch eine Weile diese schlafende Krankenschwester, die sein ganzes Glück bedeutet.
Niemals war er so unfassbar glücklich.
Es ist, als würde er sie schon ewig kennen, und sie dennoch in jedem kostbaren Moment von neuem, in all ihrer Schönheit und Güte, neu entdecken.
Wie die Sterne, welche jede Nacht aufs Neue an ihrem Platz am Firmament stehen, und dennoch niemals ihre überwältigende Wirkung auf ihn verlieren werden, so erscheint ihm Aduya, die er fast ebenso gut zu kennen glaubt, und die ihm dennoch niemals langweilig werden kann.
Aduya, die ihn versteht, wie niemand zuvor.
In ihr verliert er sich, kann sich ganz fallen lassen und nur er selbst sein. Für sie braucht er sich nicht zu verstellen, kann ganz Gidorich sein! Sie will ihn dennoch um sich haben!
Schließlich, als er merkt, dass seine Augenlieder schwer werden, legt er sich still neben sie und legt seinen schweren Arm liebevoll um ihren Körper.
Sie eng umschlungen haltend, schläft er wieder ein.

Don Ghidorah

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8

Sonntag, 18. Juli 2010, 04:41

Der Morgen graut

Gidorich erwacht wie immer kurz von den ersten Sonnenstrahlen. Diese Angewohnheit hat sich durch das tägliche Backen tief gefestigt.
Aduya schläft noch.
Leise verlässt er das Bett. Sie kann ja heute ausschlafen!
Das Wochenende hat sie sich auch redlich verdient.
Doch seine Kunden wollen auch ohne Daily Mirror gerne ein paar Brezeln frühstücken. Und Susi ist zwar eine begnadete Verkäuferin, doch backen sollte er schon selber!
Schnell greift er seinen Rezeptblock und notiert ihr ein paar Abschiedszeilen.
Liebste Aduya,
Mein Herz will zerspringen, doch leider muss ich dich nun vorerst verlassen.
Brezeln backen sich nicht von selbst…
Ich beobachte deine schlafende Schönheit noch ein letztes Mal.
Ein letztes Mal nur für heute, wie ich hoffe! Denn nur die Hoffnung, nicht all zu lange von dir getrennt zu sein, lässt meinen Geist meine Beine sich von dir fort bewegen.
Ich hatte eine wunderschöne Nacht! Und falls es dir nur halb so viel Glück bedeutet hat, so werden wir uns wiedersehen!
Ich danke dir vielmals für dein wunderbares Essen, und verzeih mir, dass ich so früh einschlief! Sei dir versichert, dass es nur daran lag, dass ich mich in deiner Gegenwart so unendlich wohl fühle wie das Albumen im Baiser! Kein anderer Grund sollte je deine Gedanken belasten!
Ich kann unser Wiedersehen kaum erwarten!
Voll tiefster Sehnsucht, dein Gidorich
.“

Sanft küsst er sie zu Abschied auf die Stirn.
„Badn“ murmelt sie schlaftrunken. „Wie bitte?“, fragt er nach, doch sie schläft bereits wieder.
Meinte sie vielleicht Baden? Er wird sie später fragen…
Noch ein letzter Blick auf seine schlafende Schönheit, dann verlässt er schweren Herzens das Rosenheim.

9

Sonntag, 18. Juli 2010, 11:19

Das war ein schöner Tag am Meer. Auch die Rosen gönnen sich schon einmal so einen entspannten Tag - als Belohnung für starke Leistung. Wir hatten viel Spaß und konnten neue Energie tanken; Sunny und Schakeline turtelten herum und ich träumte von Gidorich.
Er war so plötzlich verschwunden, alles kam mir wie ein Traum vor, als ich am Morgen erwachte. Doch mir war, als hätte er meine Stirn geküsst. Ich bin im Rosengarten eingeschlafen und in meinem Bett erwacht... wie ich dort hinkam? Ich kann nur vermuten, dass mein starker Held mich auf Händen getragen hat.
Ach Gidorich, wann kann ich dich wieder sehen?
Ob er noch in der Bäckerei ist? Vielleicht ist er bei seinen Freunden? Ich weiß gar nicht, wie ich ihn erreichen kann. Möglicherweise könnte ich Dr. Kern einen Brief für Gido mitgeben; ach, aber der Doktor leidet immer noch unter den Nachwirkungen der Selbstversuche mit seinem fragwürdigen Verstrahlungapparat. Ich seufze laut.
Meine Sehnsucht scheint sich ins Unermessliche zu steigern. Ich vermisse ihn so sehr. Seine ruhige sanfte Art, seine Höflichkeit, sein freches Grinsen und die Geschichten, die er mir erzählt mit seiner angenehm dunklen Stimme.
Nun höre ich nebenan das Gekicher von Schakeline und Sunny, den beiden Turteltäubchen. Das muss doch jetzt nicht sein! Da gehe ich lieber zur Bäckerei; vielleicht habe ich ja Glück und mein Liebster ist dort.

Ich schlüpfe schnell in mein schönstes Sommerkleid und laufe beschwingt die Stufen hinab, pflücke mir im Vorbeigehen im Rosengarten eine Blüte und stecke sie in mein Haar. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem verträumten Blick mache ich mich auf den Weg in Richtung Nibelaugenbäckerei. Hoffentlich ist seine Patin nicht da; die redet immer so viel. Ach, den Gedanken wische ich schnell beiseite, Gidorich wird doch hoffentlich nur Augen und Ohren für mich haben.
Nach nur wenigen Minuten erreiche ich schon die Bäckerei. Die Tür ist nur angelehnt, aber im Inneren ist niemand zu sehen. Also trete ich vorsichtig hinein. "Hallo? Jemand zu Hause?"
Vom Hinterzimmer höre ich leise Stimmen. Tatsächlich, da ist jemand. Ob ich mal anklopfen soll? Ein bisschen unwohl fühle ich mich. Komme mir vor wie ein Einbrecher. Aber die Tür war doch offen...

Don Ghidorah

unregistriert

10

Sonntag, 18. Juli 2010, 23:54

In Gidorichs Wohnung

Neugierig schaut sie sich um, während Gidorich noch schnell einige alte, noch herumliegende, Kleidungsstücke von Level 5 in einen Schrank wirft.
„Setz dich doch! Zu zeigen gibt es hier nicht viel… Sind ja nur 2 Zimmer!“
Ein zerfleddertes Kochbuch über Gebildgebäck zur Seite schiebend, setzt sie sich auf das kleine durchgesessene Sofa, welches in dem kleinen Wohn- und Esszimmer in der Ecke steht.
Während sie immer tiefer in diesen Morast von einem Sofa sinkt, wuselt er noch im Schlafzimmer rum.
Doch nun, da das eintauchen in die Sphären des Möbels beendet zu seien scheint, ist es doch durchaus bequem!
Fröhlich lächelt sie ihn an, als er endlich aus dem Schlafzimmer tritt.
Stolz strahlend trägt er sein Schifferklavier vor der Brust. Eigentlich ein recht stattliches Instrument, scheint es in seinen mächtigen Pranken fast wie ein Kinderspielzeug.
„Oh, spielst du mir etwas vor?“
„Aber gerne! Das Lied hat mir mein Vater beigebracht! Es kommt aus der alten Welt. Genau genommen Hamburg, das liegt auch an einer Küste! Aber in Deutschland!“

Das Lied

Sie scheint zwar anfangs schon recht beeindruckt, doch Gidorich wird schnell bewusst, dass dies wohl kaum die Art von romantischem Lied ist, mit dem man eine Frau verzaubert…
Auch sein zweites Lied scheint außer einem leichten Kichern nichts in ihr auszulösen…
„Hmmmm, tut mir leid, aber romantische Lieder kenne ich einfach nicht…“
„Aber Gido, das war doch wundervoll!“
Sie versucht sich aus dem Sofa zu lösen… Zwecklos. Ohne seine Hilfe wird sie hier für immer gefangen bleiben, schießt es ihr durch den Kopf, sodass sie laut auflachen muss!
Als Gidorich den Grund bemerkt, nimmt er das Akkordeon in die Linke und hilft ihr mit der Rechten hoch. Rücklinks lässt er sich nun selbst in das Sofa fallen und zieht sie auf seinen Schoß.
Vorsichtig hält er das Musikinstrument vor ihren Bauch, führt ihre Hände auf die Tasten und beginnt die beiden Hälften des Instruments auseinander zu ziehen, sodass der Balg sich mit Luft füllt. Ein leiser Ton entsteht. Zärtlich legt er ihre zierlichen Finger unter die seinen und zusammen beginnen sie zu spielen.
An diesem Abend entsteht eine Melodie der liebe, welche in ihrer Schönheit niemals mehr übertroffen werden kann. Jedenfalls für die beiden...
Lachend, einander immer wieder mit verliebten Blicken und Händen betastend sitzen sie noch lange so da, als das Akkordeon schon längst unbeachtet in der Ecke liegt.
Er erzählt ihr von St. Pauli, einem Ort ganz ähnlich wie Southdeering, den er jedoch nur aus Büchern kennt, sie berichtet von ihrem Tag mit den Rosen. Sie lachen viel, berühren und küssen einander jedoch fast noch mehr!
Noch lange nachdem ihre Gespräche versiegt sind, liegen sie einander in den Armen.
Ihr Herzschlag ist zu einem einzigen stetigen Klang geworden, ihre Atmung gleicht sich an und gemeinsam werden sie müde.
Schließlich steht sie auf, nimmt seine große Tatze und zieht ihn hinter sich her ins Schlafzimmer.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Don Ghidorah« (19. Juli 2010, 00:46)


McHaggys

unregistriert

11

Dienstag, 20. Juli 2010, 17:07

Müde und abgeschlagen ja sogar irgendwie resigniert fährt McHaggys durch die Straßen Chicagos (er schreibt sogar schon in der 3ten Person *pssst inner Stimme*) Völlig in Gedanken versunken merkt er nicht, das er sich schon ein Stück aus der Stadt entfernt hat.
Plötzlich schrickt er auf, tritt in die Eisen, so stark das die Reifen quietschen und verliert dabei noch fast die Kontrolle über das Auto.
„Wo bin ich?“ schießt ihm der erste Gedanke durch den Kopf
„Hm,… muss wohl die Wiese sein von der Gido erzählt hat.“ Ist der Zweite.
Langsam schwenkt er sein Automobil nach rechts und fährt auf die holprige Wiese. Daheim in Schottland hat er sich auch immer in der Natur entspannt. „Jaja daheim in Schottland wie lange ist das jetzt her?“ bemerkt er.
Das Ziel ist der große Ahornbaum den er entdeckt hat. Er schaltet die Zündung aus und lässt das Auto die letzten Meter in den Schatten des großen alten Baumes rollen. Er greift nach der Whiskyflasche auf dem Beifahrersitz und steigt aus. Gemütlich läuft McHaggys ein paar schritte bis zum Stamm, dort lässt er sich nieder schraubt den Deckel von der Flasche und setzt an. Der erste schluck ist wohltuend.
Die Gedanken fangen an zu kreisen als er sich schwer gegen den Baumstamm lehnt. Nicht einmal ihm ist bekannt was gerade mit ihm los ist, alles lief so reibungslos, sollte es etwas Heimweh sein? Er versucht die Gedanken zu verscheuchen.
„Schöne scheiße!“ flucht er leise.
Er trinkt weiter, kaum ist die erste Flasche leer greift er nach der nächsten, der Film der in seinem Kopf abläuft wird sprunghaft und zusammenhanglos.
„Verschwindet!“ brüllt er und fuchtelt wild mit den Armen.
Die zweite Flasche ist fast geleert und er wird müde, die Augen so schwer wie Blei schließt er sie. Das letzte was er vor Augen hat sind die Highlands und in seinen Ohren summt die Melodie von Auld Lang Syne. Dann dämmert McHaggys weg und ist eingeschlafen…

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »McHaggys« (20. Juli 2010, 21:44)


Helena Cole

Anfänger

Beiträge: 4

Wohnort: Ashburn

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12

Dienstag, 20. Juli 2010, 21:42

Vorsichtig kitzelte etwas an seiner Nase. Würde er die Augen öffnen, was er nach einer Weile auch tatsächlich tat, erkannte er vor Schreck etwas grünes, dünnes. Ein Grashalm zwischen filigranen Fingern, die seit einigen Minuten amüsiert über die Nase des Schotten wanderten.
"Guten Morgen Sonnenschein!" Kam es von einer bekannten Stimme, die nach dem entdecken der beiden leeren Whiskyflaschen etwas leiser sprach.
Erschrocken über das Kitzeln für der Schotte hoch und rieb sich ersteinmal die Nase. "Herrje, hast du mich erschreckt!"
So wirklich erkennen konnte er noch nicht, wer ihn da mit dem Grashalm gekitzelt hatte, erst nach kurzem Augenreiben und folgendem zusammenkneifen dieser konnte er in der untergehenden Sonne Helena erkennen. Diesesmal wie gewohnt mit Hut und Hosenanzug.
"Ghidorich macht sich Sorgen. Naja, er ist gerade mit Aduya beschäftigt..." ein Grinsen folgte. "..Er hat mich geschickt um dich zu suchen. Und siehe da: Da liegt er."
Das Grinsen blieb auf den Lippen, als sie den noch etwas Schlaftrunkenen Hag betrachtete.

McHaggys

unregistriert

13

Dienstag, 20. Juli 2010, 21:58

Noch total benebelt versucht er aufzustehen, doch als sich plötzlich anfängt zu drehen sackt er zurück!..
"Pòg mi thon." rutscht im heraus.
Mit einem verschmitzen Grinsen schaut er sie an, das geschöpf das ein gefallener Engel sein muss, und meint nur kurz:"Sorry Darling, ist mir so rausgerutscht."
Sein schädel dröhnt.
Sie steht immer noch da und grinst.
"Verdammt das war nicht so geplant. Was braucht den Gido von mir?" fragt er vorsichtig, in der Hoffnug, das er wegen seiner unangemeldeten abwesenheit ärger bekommt.
"Ich weis es nicht, wirklich.", erwiedert Helena mit ernstem Blick, "ich kann dir nur sagen, das er alle zusammentrommelt, irgendetwas ist passiert!"
Plötlich ist er hellwach, schnappt sie, so sanft wie es ein betrunkener halt kann, am Arm und läuft mit ihr zum Auto. "Verdammt..." flucht er wiedeinmal. Er will sich schon auf den Fahrersitz setzen, als er es ich anderst überlegt und läuft auf die Beifahrerseite wo sie schon steht. Fast ihr sanft an die Schultern, nimmt all seinen Mut zusammen und küsst sie leidenschaftlich.
Dann sagt er:"Honey fahr du, du weist wo wir hinmüssen und ich habe auch viel zu viel getrunken."
Sie schaut ihn noch etwas perplex an, steigt auf der Fahrersteit ein und fährt mit McHaggys los.

Helena Cole

Anfänger

Beiträge: 4

Wohnort: Ashburn

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14

Dienstag, 20. Juli 2010, 22:07

Na, Hoppla! Vielleicht hätte sie ihn mit der plötzlichen Versammlung der Nibelangen nicht so erschrecken sollen. Da wäre er doch fast wieder zurückgefallen.
Dann ging alles ganz schnell, gerade als sie die Beifahrerseite aufgemacht hatte, kam er auch schon wieder zurück, nahm sie an den Schultern, zog sie an sich und küsste sie.
Wie konnte Frau da widerstehen und sich nicht für einen Moment hinzugeben. Lag es nur am Alkohol?
Im Moment war es dennoch egal, auch wenn es schön war.
Der Hut wurde etwas weiter ins Gesicht gezogen und auf den Fahrersitz gesetzt.
"Indeed, die zwei Flaschen waren wohl etwas zu viel." Ein kurzes Schmunzeln, ehe sich wieder leichte Sorgenfalten auf ihre Stirn legen und sie mit durchdrehenden Reifen losfährt.
"Es scheint irgendetwas mit Susi zu sein. Mehr weiß cih auch nicht."
Das waren die letzten Worte, ehe die beiden zurück zum Nibelangen-Quartier fuhren.

McHaggys

unregistriert

15

Dienstag, 14. September 2010, 19:08

It's all about buisness

Anfang verpasst? [klick mich]

Strömender regen erschwert die Arbeit, regen läuft ihm ständig in die Augen, von oben bis unten ist er mit Schlamm verschmiert.
"Sehe wohl aus wie ein Lehmgolem..."
<Splash, splash>
Wieder und wieder taucht die Schaufel in die Erde.
<Splash>
Die Schaufel steckt in der Erde. Er gönnt eine kurze Pause, versucht sich ein Zigarette anzuzünden, beim dritten Versuch klappt es endlich. Er versucht sie zu schützen.

"Weiter gehts"
<Splash, Splash>
"What a god damn day."
Vorsichtig sieht er sich nach Gido um, der in der Nähe bei einem großen Ahornbaum, in seinem Auto wartet.
Schwumrig erkennt er die Silhouette.
Ein Donner zereist die Luft, Blitze peitschen zur Erde.
"Und weiter."
<Splash, Splash>
"Sometimes I hat my job..."
Endlich ist er der Meinung das er tiff genug gegraben hat. Er hieft die Koffer in das Loch, steigt heraus.
"Scheisse jetzt das ganze wieder in die andere Richtung."
Seine Hände schmerzen, durch die Reibung und den nassen Holzgriff der Schaufel haben sich schwielen auf seinen Händen gebildet. Er bemerkt auch ein leichtes ziehen im Rücken.
"Scheisse ich werde alt, schießt es ihm durch den Kopf."
Wieder grollt der Himmel und Blitze suchen den schnellsten Weg in Richtung Mutter Erde.
Er blickt kurz auf:"Jaja ich hab dich auch lieb."

Endlich ist er fertig.
"Die Klamotten kann ich wohl wegschmeissen, das zweite paar heute..."
Er hasstet zum Auto, reist die Beifahrertüre auf.
"Ok, wir können." ruft Hag, um den Regen zu übertönen, zu Gido
...

16

Freitag, 20. April 2012, 23:40

"Cold Hotdog?" Sehr zweifelnd schaue ich Toni Salchicha an, doch der nickt mir nur aufmunternd zu. "Machte starke", nuschelt er mit gespielt italienischem Akzent. Tapfer beiße ich in das kalte Würstchen - der Hunger treibt's rein. "Himmelherrgott!" entfährt es mir. "Schmackte gutt?" Ich schiebe die Wurst in die Backentaschen, täusche begeistertes Mampfen vor, nicke ihm zu und gehe meiner Wege. Bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit spucke ich das Zeug aus und werfe den Cold Hotdog in hohem Bogen über den Zaun dieser protzigen Villa, an der ich gerade vorbeimarschiere. Während ich noch nach einem Taschentuch in meiner Handtasche krame, höre ich von hinten das Geräusch schneller Schritte, die sich nähern. Panik steigt in mir auf und ich beschleunige ebenfalls meinen Gang.
"Was ist das? Ich muss dahin!" Höre ich jemanden brummeln. Die Stimme kommt mir bekannt vor, aber ich kann sie in diesem Moment nicht einordnen. Hektisch eile ich zum nächsten Gartentor, aber auch heftigstes Rütteln hilft nichts: es ist verschlossen. Die Schritte sind schon dicht hinter mir; ich drehe mich um und presse mich mit dem Rücken gegen den Zaun. Da erkenne ich ihn!

Fatcap stapft entschlossen an mir vorbei und würdigt mich keines Blickes. "Da, im Park!"

Und schon biegt er ab und marschiert durch das große steinerne Tor der Grünanlage. Jetzt sehe ich es auch. Licht! Grelles Licht! Die Bäume sind schwarze Schatten, auch Fatcaps Silhouette erscheint gestochen scharf und tiefschwarz vor dem grellweißen Licht. Was ist das? Wie angewurzelt stehe ich da und bemerke doch einen inneren Drang, dem Licht zu folgen...

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17

Freitag, 20. April 2012, 23:50

„Das Licht suchen du musst, junger Malermann…“, pflegte mein Lehrmeister Joe Da oft zu sagen.
Ich lernte ihn in einer Kneipe kennen und über die Jahre hinweg kam ich zu dem Entschluss, dass er eher als Leermeister ohne „h“ zu verstehen war. Doch in dieser Hinsicht wiederholte er sich eisern jeden Abend.
Klar, ohne Licht ist schlecht Malen…
Doch nun… Ich musste sofort an ihn denken als ich das Licht sah.
Das ist doch kein normales Licht! Sowas helles gibt es doch gar nicht! Oder sollte der alte McFly das gemeint haben, als er im Suff von Halogen redete?
Egal, ich sollte nichts riskieren. Ich muss da hin.
Es könnte nicht schaden mal etwas Glück zu haben. Außerdem leuchtet es so schön…
Schööönes Licht.
Wie in Trance laufe ich los. Passiere Ampeln, werde von Wachhunden angebellt, rutsche beinahe auf einem Würstchen aus. (Lecker!)
Ich erreiche das Licht.
Ich kann es nicht nur sehen, es ist greifbar! Mit weit aufgerissenen Augen trete ich hinein.
Die Weiße umschließt mich.
Es ist so hell. Es sollte blenden… Doch meine Augen stehen offen wie mein Mund.
Was ist das hier?
Umrisse zeichnen sich ab.
Als müssten meine Augen sich erst an sie gewöhnen werden Umrisse deutlich.
Nach und nach schaffen es meine Augen mein Gehirn zu überzeugen, dass ich sehe was ich sehe.
Mir wird übel.
„Was seid ihr?“, frage ich würgend.
Ich will rennen. Doch nur meine Blase entleert sich warm und unpassend.

An mehr erinnere ich mich nicht. Dann ist nur noch Licht.
Endlich.
Es ist warm. Und… Zuhause…
Alles ist gut.

They don't think it be like it is, but it do.
Haidout. Pew Pew! Laseraugen.

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Sabella, SunnyThe1

18

Samstag, 21. April 2012, 00:08

"Halt! Warte doch!" Fatcap läuft wie von einem Magneten angezogen direkt in das Licht hinein. Mir wird ein wenig mulmig zu Mute - das kann nicht richtig sein. "Fatcap, du Narr! Lauf nicht da hin!" Ich brülle so laut ich kann, aber er registriert mich gar nicht. Plötzlich bleibt er wie angewurzelt stehen, verharrt eine Sekunde und schreitet dann hinein in den Lichtkegel. "Verdammt." Ich muss ihn da raus holen, was auch immer es ist, es ist böse.

Mit einem "wuuusch" laufe ich in das Licht hinein. Fast hatte ich einen physikalischen Widerstand erwartet, aber es ist tatsächlich nur unfassbar grelles Licht. Zunächst kann ich nichts erkennen, aber dann sehe ich diese Wesen. Fatcap liegt am Boden, drei Wesen um ihn herum. Mit ihren unnatürlich langen und dünnen Gliedmaßen und ihren langsamen aber geschmeidigen Bewegungen wirken sie sehr anmutig. Einer der Fremden berührt mit seinen langen Fingern Fatcaps Schläfen und genau in diesem Moment verliere ich das Bewusstsein und sinke zu Boden.

Der Aufprall erschreckt mich so sehr, dass ich nach Luft schnappend hochfahre. Mir läuft kalter Schweiß den Rücken hinunter und im ersten Moment können meine Augen in der Dunkelheit nichts erkennen. Aber dann wird mir allmählich klar, dass ich in meinem eigenen Bett liege... ein Traum... erleichtert lasse ich mich zurück in die Kissen fallen und dämmere sofort wieder weg...

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Samstag, 21. April 2012, 00:31

Aua.
Man sollte davon ausgehen, dass ich mich irgendwann einmal an diese Kopfschmerzen gewöhnt hätte. Aber heute ist es extrem. Scheiße, hab ich nen Kopp.
Was hab ich denn gestern überhaupt gemacht?
Egal, erstmal Wasser.
Langsam und wackelnd setze ich meine Füße auf den Teppich neben dem Bett.
Teppich?
Ich hab doch Parkett!
Ahhh! Ich lächle wissend in mich hinein.
„Du kannst es noch Fatti! Alter Stecher!“ Beinahe klopfe ich mir selbst anerkennend auf die Schulter…
Nun wird es nur Zeit herauszufinden, wer die Glückliche ist…
Mit stolzgeschwellter Brust stehe ich auf. Zwar wackelig doch voller neu gewonnenem Selbstvertrauen wanke ich los. „Wie ich wohl war…“
Dann sehe ich aus dem Augenwinkel das Bild an der Wand.
Aduya!
WOW!
Ich traue meinen verkrusteten Augen kaum.
Das hätte ich mir gar nicht zugetraut! Volltreffer! Hoffentlich war ich gut!
Aber wahrscheinlich eher nicht. Mein Mut sinkt. Das Bild wackelt völlig unrealistisch vor mir hin.
Erstmal ab ins Bad!
Das Wandbild kommt auch gleich mit. Hihi… Wie ein Spiegelbild…
Wo ist die Aduya eigentlich?
Dann finde ich das Bad.
Noch ein Bild von ihr. Wieder voll Interaktiv. Tolle Technik!
Etwas eingebildet ist sie schon. Außerdem sieht sie auf beiden Bildern verkatert aus.
Naja, ich sehe wahrscheinlich ähnlich aus.

So, Deckel hoch. Hose auf.
Und…

Glücklich empfange ich die lang ersehnte Ohnmacht.

They don't think it be like it is, but it do.
Haidout. Pew Pew! Laseraugen.

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Samstag, 21. April 2012, 00:47

Unnachgiebig strahlen helle Sonnenstrahlen in mein Gesicht. Das darf doch nicht wahr sein! Was war das für ein verrückter Traum? Und wieso ist die Nacht schon vorbei? Und was ist das für ein entsetzlicher Schmerz hinter den Schläfen? Und warum sind meine Beine so schwer? Laut ächzend schiebe ich beide Beine aus dem Bett und setze die Füße auf den Boden. Holz? Wo ist mein Teppich? Spinne ich? Ich reibe mir mit den Handflächen durchs Gesicht und muss an einen Kaktus denken. Was piekst und kratz denn da so? Habe ich einen Hautausschlag im Gesicht? Panisch springe ich auf und stapfe mit der Grazie eines jungen Nilpferdes ins ... Wo ist das Bad? Wo bin ich? Verdammt! Mein Herz fängt an zu rasen und meine rechte Hand verspürt plötzlich das unbändige Verlangen, mich weit unterhalb des Bauchnabels zu kratzen.

"Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!" Das kann nicht sein! Was... was... was... ich drehe mich hektisch und stolpere. Mit dem Kopf schlage ich hart auf und mit einem Seufzen wird mir schwarz vor Augen...

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