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21

Dienstag, 27. Juli 2010, 22:57

Mein Schatz, ich hätte da eine große Bitte an dich. Eigentlich sinds ja zwei. Erstens, könnten wir den Spaziergang verschieben, ich bin heut total erledigt und möcht mich eigentlich nur mehr hinhauen und einmal gut schlafen. Damit wäre ich bei meiner zweiten Bitte angelangt - gut schlafen. Könnten wir, ähm, heute bei dir übernachten. Im feinen New City, in einem Rosenbett. In einem möblierten Zimmer, mit Bett, Duschgelgenheit, wo es Sessel gibt, einen Tisch, wo es sauber ist und gut duftet. Sie merkt, dass es mir wirklich dreckig geht und ich glaube, sie ist irgendwie gerührt. Elektra nimmt meine Hand, küsst mich und sagt, dass es kein Problem sei. Ich glaub, sie hat mein Hafenloch auch schon ziemlich satt und welche Dame von Welt schläft schon gerne auf einem Deckenstapel. Ich bezahle unsere Zeche und wir verlassen das Lokal. Mit einem Taxi gehts Richtung New City und ich bin glücklich. Im Taxi sehe ich sie von der Seite an und frag mich, wie dieser Engel bloß einen wie mich lieben kann ...

McHaggys

unregistriert

22

Donnerstag, 29. Juli 2010, 23:16

Etwas enttäuscht kommt McHaggys aus Ashburn zurück, Helena
hat er dort leider nicht angetroffen. Na ja so ist das Leben, war wohl nichts
mit Überraschung.
Wenigstens hat er auf dem Rückweg nach South Deering einen Tipp bekommen,
irgendwas mit Schmuggel hieß es...
...kurzerhand macht er sich auf den Weg in den Hafen, dort trifft er seinen
Mittelsmann in der nähe von Joe's kleiner Eckkneipe. Mr. Johnson nennt er sich,
ob das sein richtiger Name ist tut eigentlich nichts zur Sache. Hag soll ihm
helfen ein Paar Dockarbeiter zu beobachten, die ein Schmugglerschiff entladen
sollen. Nicht gerade die Herausforderung aber was soll's, ein paar Dollar mehr
in der Tasche können ja nicht schaden…
Dieser Mr. Johnson führt in auf ein Schiff das im Hafen liegt,
bietet ihm eine Zigarette während sie die Arbeiter beobachten .



Als das Schiff entladen ist, wird es Plötzlich hektische im
Hafen, ja sogar ein Hauch von Panik liegt in der Luft als Hag den ersten
Arbeiter rufen hört:„Die Bullen!“ Da kommen auch schon die ersten Polizeiautos
und Motorräder mit quietschenden Reifen auf dem Hafengelände zum stehen.
Es scheint als wäre das ganze verdammte CPD No 5 auf den Beinen.



Doch die Hafenarbeiter aus South Deering sind hart im
nehmen, schnell schnappt sich jeder den Gegenstand der Ihm am nächsten ist und
sie Marschieren in geschlossener Reihe auf die Polizei zu.



Ruhig bleiben Hag und Mr. Johnson auf dem Schiff stehen und
betrachten das Schauspiel, was haben sie auf dem gelöschten Schiff schon zu
befürchten.
Nach 5 Minuten ist das Spektakel Vorbei, und die ersten
Dockarbeiter werden von der Polizei abgeführt.


Dann betreten die ersten Polizisten das Deck des Schiffes,
einer tritt vor „Ist wahrscheinlich der Sheriff oder so was.“ Denkt sich Hag.
„So was haben wir den hier die Herren.“ Fragt der steif
wirkende Polizist.
„Nichts.“ Antwortet Mr. Johnson mit einem freundlichen
lächeln im Gesicht.
„Das werden wir ja noch sehen, DURCHSUCHEN!“
Die Polizisten machen sich daran das Schiff auf den Kopf zu
stellen, doch finden tun sie nichts.
Verärgert tritt der Sheriff vor: „Heute noch mal Glück
gehabt, aber beim nächsten mal…“
„Sicher Meister, sicher.“ Unterbricht Hag.
Ein kurzes schnauben, dann verlassen die Polizisten das Schiff.

Helena Cole

Anfänger

Beiträge: 4

Wohnort: Ashburn

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23

Donnerstag, 29. Juli 2010, 23:48

Was für ein Tag. Die beiden schienen den ganzen Tag aneinander vorbeigelaufen zu sein.
Nur morgens hatten sie sich kurz in der Bäckerei gesehen, dann war das Tagesgeschäft zu stressig.
Kein Wunder das idorich Urlaub brauchte, den hatte er sich auch reglich verdient. Hoffentlich macht er sich ein paar schöne Tage mit seiner schönen Aduya.
Der Tag in der Bäckerei war so anstrengend, schon allein wegen der Hitze des Tages, dass Hag und Helena einfach nur nach Hause wollten, er nach South Deering und Helena nach Ashburn.
Danach schien die Tragödie ihren Lauf zu nehmen.
Helena hatte in Ashburn noch etwas zu tun, erledigte die Abrechnungen des Tages für die Nibelaugenbäckerei und widmete sich dann der Abstimmung für den nächsten Überfall.
Während Hag sich dann fertig machte, um etwas überraschend mit Helena in das Restaurant zu gehen, war diese schon auf den Weg mit ihrer Tasche nach South Deering um dort wieder bei Hag zu nächtigen.
Dort angekommen, wurde es etwas hektisch an den Docks. Eine knauserige Dame am Bürgersteig vor der Wohnung brummelte etwas von Schmuggel und Polizei auf einem Schiff.
War nun ihr Schotte auch dabei? Hoffentlich passierte nichts, oder er wurde bei irgendetwas erwischt...So langsam machte sie sich Sorgen. Sein Alkoholkonsum hatte sich in letzter Zeit zwar gebessert, seitdem er in der Bäckerei arbeitete, aber vielleicht suchte er sich durch andere Machenschaften den Kick.
Ein kleines Abendessen hatte sie vorbereitet, in der Hoffnung Hag diesen Abend noch zu sehen. Doch der kleine Hackbraten, das Gemüse und die Kartoffeln wurden kalt, während Helena es sich wieder auf dem Sessel bequem machte. Ging es ihm gut? Ach Hag, was machst du nur?


McHaggys

unregistriert

24

Freitag, 30. Juli 2010, 09:22

In den frühen Morgenstunden, er weiß nicht wirklich wann kommt er nach Hause, leicht angetrunken und müde schießt er die Wohnungstüre auf. Er musste mit Mr. Johnson ja noch auf den Sieg über das Lumpenback der Polizei trinken. Zurückgehalten hat Hag sich trotzdem, schließlich muss er nachher noch in der Bäckerei arbeiten.

Kaum hat er die Wohnungstüre aufgeschlossen strömt ihm ein leichter Duft nach essen entgegen gemischt mit einer zarten Note von Helenas Parfum entgegen. Vorsichtig tritt er ein und schleicht sich ins Wohnzimmer, da sitzt sie zusammengesunken im Sessel und schläft.

So leise wie möglich nimmt er sich etwas von dem Essen, welches noch auf dem Tisch steht und isst etwas.

Dann nährt er sich wieder dem Sessel, zärtlich küsst er sie auf die Stirn. Dann flüstert er ihr ins Ohr:"Honey ich bin wieder da." Langsam schlägt sie die Augen auf und sieht in verschlafen an

„Ich… bin wohleingeschlafen… wo warst du…Wo…!“ bringt sie hervor.

„Psst, Honey, ich erzähle es dir morgen, lass uns schlafen gehen.“ Sagt er freundlich lächelnd.

Dann nimmt er sie auf die Arme und trägt sie ins Schlafzimmer. Noch bevor sie am Bett ankommen ist Helena schon wieder eingeschlafen, behutsam legt er sie ins Bett, zieht sich kurz um und legt sich neben sie und schläft sofort ein.

Don Ghidorah

unregistriert

25

Samstag, 31. Juli 2010, 00:27

Auf, nach South Deering

„Huch, wo soll denn der Wein herkommen?! Ist der Wein in dem Korb?“, während Gidorich sich noch wundert, zieht ihn Aduya zu seinem Auto. „Kannst du fahren?“, fragt sie leicht verärgert.
„Kannst du die Schlüssel aus meiner Tasche holen? Ich find die nicht…“, ist seine leicht gelallte Antwort. Ihr Blick will hart werden, doch als sie sieht, wie dieser angetrunkene Bär sie unschuldig und voller ehrlicher Liebe aus den großen, vom Whisky glasigen Augen anschaut, verfliegt ihre Wut sofort. „Na gut, dann fahre ich“, sagt sie mit gespieltem Ernst, lacht jedoch sofort, als er seine Unterlippe traurig nach vorne stülpt.
Fahren, leichter gesagt als getan… Aduya hat keinerlei Erfahrung mit Autos!
Als die anderen Rosen sich nach welchen umsahen, war sie mit Gidorich unterwegs.
„Ich kann noch fahren!“, mischt sich Gido in ihre Gedanken. Sie ist nah dran, dieses Angebot anzunehmen, doch die leicht überhöhte Lautstärke in seiner Stimme, zusammen mit den Unfallopfern, die sie täglich behandelt, lassen sie diesen verführerischen Gedanken schnell beiseite schieben. „Ich sollte aber vielleicht wirklich nicht…“, lenkt Gidorich auch schon ein, kramt die Schlüssel aus seiner Tasche und übergibt sie Aduya.
Nun steht sie da. Was hatte ihr Vater immer gesagt?! Rechts Gas, Links Bremse… In der Mitte Kupplung?! Nein, Links Kupplung! In der Mitte Bremse!
Langsam rückt sie sich den Fahrersitz nach vorne. Puh, Durchatmen.
Währenddessen macht es sich Gidorich auf dem Beifahrersitz gemütlich, und trinkt erst einmal aus der Wasserflasche, die immer unter dem Sitz liegt.
Sein Geist beginnt langsam sich zu klären.
„Also gut!“, feuert sich Aduya an, und startet den Motor. Der Wagen ist sofort wieder aus.
Sie atmet einmal tief durch, dreht den Zündschlüssel zurück, und startet erneut.
Diesmal gerät der Motor blubbernd in Wallung.
Sie tritt die Kupplung durch. Ihre Hand zittert am Schalthebel.
Plötzlich, jedoch ganz sanft legt sich eine große, vorsichtige Hand auf die ihre.
Gidorich hat bemerkt, wie unsicher sie ist. Doch er sagt nichts. Er legt nur seine starke Hand auf die Ihre und haucht ihr einen zarten Kuss auf die Wange.
Sie schließt kurz die Augen, legt den Gang ein, und fährt los. Erst zaghaft, dann immer sicherer, durch die nächtlichen, ausgestorbenen Straßen Chicagos Richtung Hafen. Er hält ihre Hand, jederzeit bereit einzugreifen. Doch sie bewältigt ihre erste Fahrt problemlos… Wie er es erwartet hatte! Es gibt einfach nichts, was seine Aduya nicht könnte.
Verliebt sieht er ihr beim Fahren zu.

26

Samstag, 31. Juli 2010, 01:03

Mit einer kräfigen Vollbremsung bringe ich Gidos Dreirad zum stehen, gleich vor der Kaimauer. Gidos Augen sind weit aufgerissen und er hat für einen Moment aufgehört zu atmen. Als ich ihm den Schlüssel vor die Nase halte, entspannt er sich.

"Wo ist denn dein Boot?" frage ich als Gido den Picknickkorb schnappt und mit mir zum Wasser schlendert.

"Ach, das muss da vorne irgendwo liegen." Er schaut sich ein wenig unsicher um. Doch da erhellt sich auch schon seine Miene, als er das kleine Fischerboot erblickt. "Komm Aduya, da ist es schon." Mit einem gewagten Sprung schwingt er sich an Bord und hält mir seine Hand hin. Ich packe zu und werde augenblicklich auf das Boot gezogen. Ich bin immer wieder verwundert, welche Kräfte in diesem Mann stecken.

Gidorich löst dasTau und wir fahren aufs Wasser hinaus. Während er versucht, das Boot in ruhige Gewässer zu steuern, packe ich die Köstlichkeiten aus unserem Korb. Gläser haben wir keine dabei, stelle ich fest, aber bei dem Geschaukele ist es sowieso besser, wir trinken den Wein direkt aus der Flasche.

Wie still es ist, die Lichter der Stadt verschwimmen; kein Lärm dringt an unsere Ohren. Gido sitzt auf dem Boden, ich in seinen Armen. Wir füttern uns gegenseitig mit den kleinen Leckereien und schauen verträumt über das im Mondlicht glitzernde Wasser.

Das ist schon wieder so ein Moment, der nie vergehen dürfte. Unendliches Glück und große Zufriedenheit füllt mein Herz; ich fühle mich so wohl und sicher in Gidos starken Armen.

In meinem Nacken spüre ich seinen warmen gleichmäßigen Atem. Als ich mich zu ihm wende, sehe ich, dass er eingenickt ist. Mein großer Gido, eingeschlafen, er schlummert wie ein Baby. Hat ihm der alte Oldgun doch zu viel von dem Teufelszeug eingeflößt!

Sanft schmiege ich mich an Gidos Brust und döse bald darauf auch ein.

McHaggys

unregistriert

27

Samstag, 31. Juli 2010, 16:45

Ein verrückter Plan

Es ist ein schöner Tag, dieser Samstag der 31.07.1920, und da Helena und Hag heute frei genommen, ist es an der Zeit einige Dinge, die der Arbeit in der Bäckerei wegen liegen geblieben sind, zu erledigen. Gut gelaunt läuft Hag durch das Hafenviertel, die Einkäufe sind erledigt und Helena wollte in New City noch etwas shopen gehen. Also lies er sie shopen, er hat sie zu ihr nach Hause gefahren ihr etwas Geld gegeben und sich dann von ihr verabschiedet, denn er hast shopen!
Nun spaziert er also gut gelaunt durch „sein“ Revier und schaut sich das geschäftige Treiben an, den nicht jeder bzw. fast keiner hat das Privileg heute frei zu haben.
Als er um eine Ecke biegt stößt er fast mit einem Mann zusammen, der Pfeife rauchend an einem morschen Zaun lehnt.



„Sorry.“ Schnauzt Hag kurz in die Richtung des Mannes.
„Warten sie mal Mr.“ erwidert ihm der Fremde „Sie sind doch McHaggys, richtig?“
Verwundert dreht sich Hag um und sieht sich den Mann genauer an.

Es ist sein alter Freund Carl.

„Hast du heute schon was vor? Oder anders gefragt, willst du dir, … nun sagen wir 7500 Dollar,… in ca. 1min und 40sek. verdienen?“
„Na was ist, Interesse?“ setzt er nach.
„Klingt nicht übel! Aber verrate mir wie du das anstellen willst.“
„Nun, wir haben einen kleinen Banküberfall geplant, in der Central Bank in New City, soll das große Geld liegen, ich habe da einen Freund, der dort Arbeitet. Der Plan sieht vor, das wir kurz vor Ladenschluss die Bank stürmen, den Leiter zwingen uns den Tresor zu öffnen und dann mit dem Geld verschwinden.“
„Und was ist wenn der sich weigert?“
„Dann sprengen wir einfach.“ Lacht Carl, „Aber komm erstmal mit dann stelle ich dir die anderen vor.

Kurze Zeit später stehen Hag und Carl in einem muffigen Hausflur. Im zweiten Stock betreten sie eine Wohnung. Die Möbelierung ist schlicht, um einem alten Tisch sitzen drei gestalten auf alten Holzkisten, sonst scheint die Wohnung leer zu sein.
„So da wären wir meint Carl, der Typ links heißt Tony, er ist der Mann für das Grobe, wenn du verstehst was ich meine. Das in der Mitte ist Walther, er weis wie man richtig mit Sprengstoff hantiert. Der junge Nigger auf der rechten heißt, das ist doch eigentlich auch egal, er ist unser Fahrer.“
Hag mustert die Gestalten, ist aber der Meinung keinen von ihnen zu kennen.
„Ach und hier, das ist die Ausrüstung.“ Carl zeigt auf eine Kiste im hinteren Eck, in der zwei Thopmson Maschinpistolen, eine Springfild, sowie einige Pistolen, Dynamit und Munition verstaut sind und grinst dabei wie ein kleiner Junge.
„Unser Fluchtwagen ist ein 1920 Cadilac Typ 59“ sagt der schwarze, wobei ihm Carl einen bösen Blick zuwürft.
„Nun gut, let the show begin.” Meint Hag…






Fortsetzung folgt hier klick mich

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »McHaggys« (31. Juli 2010, 17:10)


Don Ghidorah

unregistriert

28

Sonntag, 1. August 2010, 20:15

Gidorich’s Wohnung

Gidorich sitzt an seinem Schreibtisch und brütet über einigen Bewerbungsschreiben.
Was für Leute da in seine Gang wollen… In Gedanken versunken kaut er auf seinem Bleistift herum. Es fällt ihm schwer, seine Gedanken beim Thema zu behalten… Die Flucht zu Aduya ist doch zu verlockend!
Ein lautes Pochen reißt ihn jäh aus seinen Gedanken.
„Mister G! Mister G!!!!", tönt eine kindliche, heisere Stimme durch seine Wohnungstür.
„Ist offen!“, entgegnet er gelassen.
Sofort schießt ein kleiner Junge mit zerrissenen Jeans ins Zimmer. Jimmy, stadtbekannter Laufbursche für alle Fälle.
„Mister G, Ich komme aus der Krankenstation, Fräulein Aduya schickt mich!“
Unweigerlich entsteht ein Bild von Aduya vor seinen Augen. Ach, seine Aduya! Der Wind weht durch ihr seidiges Haar, sie lacht ihr unwiderstehliches Lachen. Gerade beginnt sich ihre Wiese im Hintergrund anzudeuten, da lässt der nächste Satz des Jungen die Scene vor seinen Augen wie von einem Hammer Getroffen in tausende Scherben explodieren. Hat er richtig gehört?! „Was?“, blafft er den nun verängstigt blickenden Jimmy an, und packt ihn an den Schultern. „Wiederhol das!!!“, setzt er hinterher. „Ich soll ihnen sagen, dass der Mr. McHaggys in der Station ist. Er ist schwer verletzt!“, wiederholt Jimmy leicht stockend.
Tausend Gedanken gleichzeitig stürmen auf Gidorich ein. Was ist passiert? Warum Hag?
Als ob ein Schalter in dem großen geselligen Bäcker umgelegt worden wäre, erkaltet seine Miene. Nur wenige haben ihn bisher so gesehen. Und kaum einer kann davon berichten.
„WER ZUR HÖLLE WAR DAS???“, brüllt er, während tausend mögliche Szenerien durch seinen Verstand sausen. Er bemerkt, dass er den nun völlig verschüchterten Jimmy immer noch an der Schulter hält. Sofort ist er wieder ruhig. „Es tut mir leid!“, entschuldigt er sich schnell. „Du kannst ja nichts dafür!“ Gidorichs Ausdruck ist wieder ruhig. Etwas ernster als sonst, doch man muss ihn schon gut kennen, um die Wut in den Augen lodern zu sehen. Und die Gedanken, die nun hinter diesen sanften Gesichtszügen umher kreisen. Sofort hat er eine Entscheidung gefällt. „Hier, tu mir einen Gefallen!“, schnell schiebt er Jimmy 10 Dollar zu. „Mehr habe ich gerade nicht dabei… Lauf sofort los und such die anderen Nibelangen! Wenn du alle findest, kommst du danach zur Krankenstation und bekommst weitere 40!“
Das Gesicht des Kindes hellt sich auf. „Wie sie wünschen Mr. G… Was soll ich ihnen sagen?“
„Jemand soll sofort zu Helena gehen! Zu ihr gehst du nicht! Ich will, dass sie die Nachricht von einem Freund erfährt! Wer immer es tut soll es ihr sanft beibringen!!! Die Anderen sollen zum Krankenhaus kommen! Ich werde Wachen brauchen! Wer weiß, was für eine dreckige Bande das war…
Wer weiß sonst noch davon?“ Jimmy zuckt die Schultern. „Egal, wir werden da sein, falls jemand meint er könne es in der Krankenstation beenden!!! Los, nun lauf!“
Als der Junge die Wohnung verlassen hat, nicht ohne den Schein noch einmal glücklich anzugucken, geht Gidorich ruhigen Schrittes zu der lockeren Diele im Boden. Hier, versteckt unter einem schweren Teppich liegen ein paar Waffen für den Notfall. Mit einem Ruck ist der Teppich zur Seite gefegt und die Diele hochgehebelt. Ruhig greift Gidorich zwei abgesägte Schrotflinten, öffnet eine alte braune Ledertasche und schiebt sie hinein. Er verschließt das Versteck wieder, richtet den Teppich gerade aus und begibt sich, noch einmal tief durchatmend, zum Nibelaugenmobil vor der Haustür.
Mit quietschenden Reifen rast er zur Krankenstation.

Elektra

Goodfellow

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29

Sonntag, 1. August 2010, 21:19

Schmuggler unter sich

Es ist schon ziemlich spät heute. Ich sitze in der Küche im Rosenhäusl, wie Oldgun sagen würde, und warte auf ihn. Er wollte nach der Arbeit zum Essen kommen, ist aber noch nicht da. Langsam beginne ich, mir Sorgen zu machen... Grade heute hat Aduya erzählt, dass McHaggys schwer verwundet in ihrer Krankenstation auftauchte. Das ist nichts, was dazu geeignet ist, mich zu beruhigen, im Gegenteil. Was, wenn Oldie an dieser Sache mit McHaggys beteiligt war? Wenn ihm etwas passiert ist? Nicht auszudenken!

Ich halte das Warten nicht mehr aus. Ich werde Beliveme aufsuchen, der wohnt hier in Newcity, und ihn bitten, mit mir (und am besten noch ein paar weiteren Freunden von Oldgun) nach South Deering zu fahren. Beliveme ist sofort bereit, mir zu helfen. Als die anderen hören, dass Oldgun vermisst wird, will keiner zurückbleiben.



(Hoffentlich ist er jetzt nicht nur in Joe's Hafenkneipe versumpft... - aber ich habe ein ungutes Gefühl heute).

In South Deering angekommen, suchen wir zuerst seine neue Arbeitsstelle auf. Sein Vorarbeiter druckst ein wenig herum, erzählt dann aber, dass es "Schwierigkeiten" bei einem "kleinen Auftrag" gab. Es gab einen Überfall einer konkurrierenden Schmuggelbande (ich habe es geahnt!), und in dem Durcheinander aus schießenden und fluchenden Männern ist Oldgun verschwunden. Sie haben ihn mitgenommen, wie auch einen Großteil der letzten Whiskey-Lieferung. Immerhin kann er uns zeigen, wohin Oldgun verschleppt worden ist - ein altes Bootshaus am Seeufer. Ich mache mir große Sorgen. Was wollen sie von ihm? Bestimmt nichts Gutes.



Wir nähern uns vorsichtig dem Bootshaus. Leider ist es von drei Seiten von Wasser umgeben, sodass es sehr gut zu verteiden ist... "Wie sollen wir da bloß reinkommen?" gebe ich zu bedenken. Die Zeit drängt. "Habe ich da eben "Wir" gehört, Liebes?" unterbricht mich Beliveme. "Du gehst da auf keinen Fall mit, das würde Oldgun mir nie verzeihen! Du bleibst schön hier und passt auf!" Ohne meine empörte Antwort abzuwarten, winkt er den anderen. Zu allem Überfluss ist der einzige Eingang auch noch mit Stacheldraht versperrt, aber Beliveme drängt sich ohne Rücksicht auf eigene Verluste hindurch.



Die anderen folgen ihm. Dieser Menge von entschlossenen und erfahrenen Kämpfern haben die vier Schmuggler, die sich im dämmerigen Inneren des Bootshauses aufhalten, keinen ernsthaften Widerstand entgegenzusetzen - nachdem Beliveme mit den anderen überraschend durch die Tür gebrochen ist, ergeben sie sich. Da keine Schüsse zu hören sind, nähere ich mich vorsichtig dem Eingang, trete durch die Tür und versuche, etwas zu erkennen.

Oldgun kniet auf dem Fußboden. Er ist verletzt! Es sieht so aus, als ob er "befragt" worden wäre. (Wonach bloß? Schmuggelverstecke?)



Er sieht ziemlich mitgenommen aus. Ich eile zu ihm und knie mich neben ihn, um ihn vorsichtig zu umarmen. Er versucht, nach mir zu greifen, fällt dabei aber zurück auf seinen Allerwertesten.



Er sieht von unten zu mir auf und grinst schief: "Hallo, Süße, bin wohl im Moment nicht so in Form, wie du's gewohnt bist..." Und damit fällt er mir in Ohnmacht. Mein Gott! Hoffentlich hat er nicht noch mehr Verletzungen! Was ich sehe, reicht mir schon. Besorgt beuge ich mich über ihn. Ach, wenn doch Aduya oder der Doktor hier wären! Aber so müssen wir ihn wohl zur Krankenstation bringen. Zum Glück ist die nicht so weit entfernt.

Die vier Schmuggler werden von Belivemes Leuten verpackt und abtransportiert. Über ihr weiteres Schicksal werde ich mir jetzt keine Gedanken machen...

Als die Männer Oldgun nach draußem tragen wollen, kommt er wieder zu sich und wehrt sich dagegen. Er will aufstehen und selber laufen. Daran ist gar nicht zu denken! Und in die Krankenstation will er erst recht nicht. Ich rede mit Engelszungen auf ihn ein, versuche ihn mit den hübschen Schwestern zu ködern,



aber erst, als ich ihm verspreche, ihm heimlich etwas "Medizin" ins Krankenzimmer zu mogeln, willigt er endlich ein und lässt sich zur Krankenstation fahren.



Außerdem ist McHaggys auch dort, erzähle ich ihm, dem ist heute auch etwas passiert. Der wird sich freuen, wenn er auch etwas Medizin bekommt! Diese Aussichten lassen Oldgun wieder einigermaßen zufrieden aussehen. Ach, ich bin so froh, dass ihm nicht mehr passiert ist!


Don Ghidorah

unregistriert

30

Sonntag, 1. August 2010, 22:40

Krankentransport

Von der Krankenstation fährt Gidorich direkt zur Bäckerei. „Wir bringen dich erst einmal in der Backstube unter!“, sagt er bestimmt, während er in den Rückspiegel auf Hags dicke Schulterbandage schaut. „Da bist du fürs Erste wohl sicherer, falls diejenigen, die dir das angetan haben wiederkommen…“
Hag lacht laut auf. Gidorich sieht gerade noch den schmerzverzehrten Ausdruck in seinen Augen, ehe er wieder auf die Straße blickt. „Wer waren die denn nun eigentlich? Ferkel?“ „Lasst mich doch erstmal zur Ruhe kommen! Bringt mich sicher zur Bäckerei, dann sehen wir weiter… Und guck nach vorn Gido! Wehe, du fährst ne Delle in die Karre!“
Schweigend bringen sie die restliche Fahrt hinter sich. Hag schließt die Augen und wartet, dass er sich wieder hinlegen kann.
Mit quietschenden Reifen rutscht Hags Höllengefährt auf den Bordstein vor der Bäckerei zu. Kurz vor dem Zusammenprall bleibt es stehen.
Mit vereinten Kräften wird Hag in die Bäckerei getragen.
Als er auf dem Sofa liegt, geht die Befragung los.
„Also, wer war es? Welche Gang hat das Getan??“
„Die müssen ja mindestens zu fünft gewesen sein, um dich so zu erwischen?! Feiges Pack!“
„Man, du siehst aus, als wärst du 'nem Zug begegnet!“
Als McHaggys loslacht und von Schmerzen gekrümmt um eine Pause bittet, gucken die Anderen erst verwirrt, lachen dann aber mit.
„Es war keine Gang… Cops, Vermasselter Raub… Keine Feinde, Autounfall! Schlechte Flucht!!!“, bringt Hag heraus, bevor er wieder loslacht.
Fassungslosigkeit.
„Nun guckt mich doch nicht so an! Kann doch mal vorkommen! Kommt mal wieder zu euch! Und bringt doch endlich mal 'nen Whisky! Und ne neue kippe wäre auch nicht verkehrt.“
Erneut bricht lautes Lachen aus, ehe Gidorich los geht und den Whisky aus der Vorratskammer holt. „Schön, dass du noch lebst! Für den Anlass gibt’s sogar ‘nen besonderen Tropfen… Den hat mit Oldgun mal vorbei gebracht!“
Mit diesen Worten öffnet er auch schon die Flasche und gönnt Hag den ersten Schluck.

McHaggys

unregistriert

31

Sonntag, 1. August 2010, 23:02

Wieder daheim in South Deering

Als Gido die Flasche bringt fallen Hag fast die Augen aus dem Kopf, es ist doch tatsächlich eine Flasche seines lieblings scotsh, Glenfiddich.

"Ja Oldgun hat halt geschmack." bemerkt er kurz.
Gido schenkt jedem erstmal ein ordentliches Glas ein wärend Hag von Jeb eine Zigarette bekommt.
Als Hag an sich herabblickt fällt ihm auf das er immer noch den verdammten Krankenhausdress anhat.
"Shit, what the fuck." Rutscht es ihm heraus. "Äh Jungs besitzt einer von euch die Güte mir frische Klamotten vorbei zu bringe? Wobei, was soll's mich sieht hier ja eh keiner." Dann muss er grinsen.
"Man du siehst echt scheiße aus." meint Caspersky und lacht.
"Ich fühl mich auch so."
"Ach bevor ich es vergesse, hier ein paar Morphium Spritzen." Caspersky zieht vier Stück aus seiner Manteltasche. "Hab ich im Krankenhausgefunden." Fügt er schelmisch grinsend hinzu.
Alle wenden den blick auf Gido.
"Was?" Fragt er absichtlich dümmlich schauend. "Waren ja wohl sicherlich nicht die letzten die sie im Krankenhaus hatten."
Alle müssen unweigerlich lachen.
"Eine bitte hätte ich noch, kann einer von euch Helena bescheid sagen? Nur das sie auf den Anblick vorbereitet ist."
"Sicher doch!" schallt im die antwort aus drei Mündern gleichzeitig entgegen.
"Wenn ihr nichts dagegen habt, werde ich jetzt weiterschlafen, ich bin verdammt erschöpft." flüstert Hag, dann ist er auch schon eingeschlafen.

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »McHaggys« (2. August 2010, 21:57)


Elektra

Goodfellow

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32

Dienstag, 3. August 2010, 22:37

Aduyas Geschenk

Ich bin nach längerer Zeit mal wieder in South Deering, weil ich nachher Oldgun von der Arbeit abholen möchte. Da es noch nicht soweit ist, warte ich in seiner Hafenbude. Ich muss ja mal ehrlich sagen, gemütlich ist es hier nicht...



Deckenstapel auf dem Fußboden, ein Haufen roher Schafwolle (was, zum Teufel, will Oldgun hier mit Schafwolle?), ein wackeliger Waschtisch, und das war es.



Da fallen mir Aduyas Worte von neulich wieder ein: "Sag mal Elektra, ich habe in der Krankenstation ein ausgemustertes Bett stehen. Wäre das vielleicht etwas für Oldgun, zumindest übergangsweise? Es soll kein Almosen sein, aber ich finde es zu schade zum wegschmeißen und Oldgun kann es vielleicht gebrauchen. Was meinst du?"

Ich halte das für eine hervorragende Idee. Vielleicht kann ich Oldie damit überraschen? Das hängt davon ab, ob ich jemanden finde, der mir hilft und jetzt Zeit und einen Transporter hat. Wen könnte ich fragen? Hag natürlich, aber der fällt aus, der ist schwer verletzt. Joe? Der macht grade seine Kneipe auf. Wer wohnt noch hier... Mir fällt nur Gido ein, Aduyas starker Bäcker. Ein Kerl von einem Mann! Und immer so freundlich...

Ich eile die Stiegen hinunter und bringe schnell die paar Schritte zur Nibelaugenbäckerei hinter mich. Gido hat zwar Urlaub, ist aber, glaube ich, nicht weggefahren. Die Tür ist verschlossen (klar, Hag ist verletzt, und Helena sucht ihn wahrscheinlich verzweifelt), aber ich höre ein tiefes, melodisches Brummen hinter dem Haus. Das wird er sein. "Gido?" Er blickt überrascht und erfreut auf, aber als er sieht, dass ich nicht Aduya bin, erlischt sein fröhliches Lächeln und weicht einem Ausdruck der Besorgnis. "Elektra? Du hier? Wo ist Aduya? Ist ihr was passiert?" sprudelt es aus ihm heraus. Ich muss ein wenig lachen. "Nein, alles in Ordnung, Gido! Ich möchte dich nur um einen Gefallen bitten... Das heißt, wenn du Zeit hättest... Ich möchte gern etwas von Aduya für Oldgun abholen". Als ich "von Aduya" sage, hellt seine Miene sich wieder deutlich auf. "Von Aduya? Für Oldgun? Äh... klar, natürlich! Ich helfe dir gern! Was soll ich tun?" Ach, er ist ein Goldstück, Aduyas Bäcker. Und so gut gebaut... Aber jetzt müssen wir noch einen Transporter besorgen. Glücklicherweise stellt das kein Problem dar, Gido hat nette Nachbarn, die einen besitzen, und hier in South hilft man sich untereinander.

Gido öffnet mir galant, aber schweigsam die Tür, schwingt sich dann selbst hinter das Steuer und fährt uns zu Aduyas Krankenstation.



Aduya werkelt in einem der Krankenzimmer. Gido wird ein wenig nervös, weil wir hier einfach so eindringen. Er beginnt, seine Mütze in den Händen zu zerknautschen und wird immer langsamer. Ungeduldig fasse ich ihn an der Hand und ziehe ihn hinter mir her, auf Aduya zu. Oldgun muss bald Feierabend haben, und es soll doch eine Überraschung sein! Aduya sieht plötzlich auf, und ein Ausdruck ungläubigen Staunens erscheint auf ihrem Gesicht. Sofort lasse ich Gidos Hand los, damit sie keine falschen Schlüsse zieht, aber sie hat gar keinen Blick für mich. Sie hat nur Augen für Gido und lächelt ihn strahlend an. Gido fasst wieder Mut, nimmt sie in seine starken Arme, und ich drehe mich dezent um und betrachte schon mal das ausgemusterte Bett, das Aduya uns überlassen will.



Also besser als die Decken auf dem Fußboden ist das allemal, aber ich glaube, wir werden doch die meiste Zeit in meinem schönen Zimmer in New City verbringen.

McHaggys

unregistriert

33

Mittwoch, 4. August 2010, 12:26

Auf dem Weg der Besserung

Die sonnenstrahlen bahnen sich den Weg in das Schlafzimmer. Langsam erwacht Hag. Er fühlt sich so gut, wie in den letzten Tagen nicht mehr. Die Nacht war zwar kurz, aber das macht ihm nichts aus, auch das leichte ziehen in der Schulter kann seine Laune nicht vermiesen. Vorsichtig setzt er sich auf, dann betrachtet er die wunderschöne Frau neben sich, wie sich ihre Brusst leicht hebt und sengt. Sein blick fällt kurz auf die Uhr "Oh schon Mittagszeit, was soll es dann bleibt die Bäckerei halt zu! Gido wird es schon verstehen... hoffe ich." denkt er bei sich. Sein blick wandert wieder zurück zu Helena "Honey wenn du wüsstest wie sehr ich dich vermisst hab." sagt er leise.
Dann steht er auf, langsam und vorsichtig um sie nicht zu wecken, dann zieht er sich kurz eine Hose an und geht in die Küche. Er stellt einen Topf mit Wasser auf den Herd und kramt einen Teebeutel aus der Schublade, wärend er darauf wartet, das das Wasser kocht, lehnt er sich in den Türahmen und beobachtet seine schlafende Heldin...

Helena Cole

Anfänger

Beiträge: 4

Wohnort: Ashburn

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34

Mittwoch, 4. August 2010, 16:06

Die Nacht war in der Tat kurz, doch die Party von Sunny war wirklich großartig. Da machte es sicher nichts, wenn die Bäckerei heute einen Tag geschlossen bleiben würde. Der Dm würde heute sicherlich auch etwas später herauskommen, so wie Sunny gestern gefeiert hatte. Ausserdem musste sich der jetzige Bäcker von seinen Strapazen und Verletzungen erholen.
Gestern hatte sie sich nocheinmal bei Gido erkundigt, was nun eigentlich mit Hag passiert ist, oder wer dies hat passieren lassen. Sie verfluchte sich selbst, dass sie nicht an dem Tag in der Stadt war und Hag helfen, oder wenigstens moralisch unterstützen konnte. Also warum schlafende Helding? Sie hatte nichts getan.
Nach einem tiefen Seufzer und einem leisen Brummen, begann sich Helena im Bett zu bewegen und aufzuwachen. Mit einem Mal war das ganze Bett besetzte, als sie sich genüsslich streckte und schließlich mit einer Hand das Bett nach ihrem Schotten absuchte. "Hag?..." kam es noch mit leicht kratziger Stimme.



Doch da stand er, breit schmunzelnd im Türrahmen, während die Teekanne in der Küche langsam zu pfeifen begann. "Guten Morgen, Honey, gut geschlafen?" Ein letztes Mal musterte er sie und wandte sich dann kurz zur Küche, um das Kochende Wasser vom Herd zu nehmen.
Ein leises Brummen war die Antwort auf seine Frage, keine klare Antwort, aber wenigstens ein Ansatz.
Während Hag zwei Tassen Tee zubereitete, drehte sich Helena noch ein letztes mal und raffte sich dann auch auf, schnappte sich ein Hemd von Hag und zog es sich über. "Wie spät ist es?"-"Etwas zu spät. Keine Sorge, die Bäckerei bleibt heute ausnahmsweise zu. Sunny ist sicherlich auch noch nicht auf den Beinen und Gido wird uns nicht böse sein." Nickend nahm Helena die Teetasse, gab ihrem Schotten einen zarten 'Guten-Mittag-Kuss' und ließ sich sofort in den Sessel fallen.
Hag hingegen schnappte sich seine Gitarre und begann zu spielen. Ein perfekter Morgen/Mittag. Eine heiße Tasse Tee, ein unglaublicher Schotte und ein wunderbares Gitarrenspiel.


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Mittwoch, 4. August 2010, 19:00

Die Möbel für Oldgun sind fertig

Auf der Suche nach Oldgun fuhr Leon mit dem geliehenen LKW mit Möbeln zu dem Haus wo er wohnen soll. Auf den Stufen ein paar Kinder sitzend ging Leon vor seine Wohnungstüre, klopfte, doch es öffnete niemand, da Leon keine Zeit hatte fragte er die Vermieterin von Oldgun ob er die Möbel für Oldgun im Treppenhaus abstellen dürfe, sie nickte und sagte klar machen sie nur, er wird sicher bald kommen.

Vor dem Haus stand ein junger Typ rum und Leon fragte Ihn ob er ihm für paar Dollar helfen könne mit den schweren Möbeln mit abladen, er sagt wenn du gut bezahlst sicher kein Problem, so kam es das die Möbel endlich angelangt waren bei Oldgun und Leon diese Last des Versprechens noch einlösen konnte.

Als der LKW leer war gab Leon den Burschen ein paar Dollars, dieser bedankte sich und sagte noch ich warte hier bis Oldgun kommt soll ich Ihm was ausrichten.....Leon sagte zu Ihm beim Einsteigen in den LKW klar liebe Grüße und viel Glück wünscht in Leon.


Leon lies den Motor an und fuhr zurück nach Uptown wo er den LKW seinem Besitzer zurück gab.





































McHaggys

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36

Donnerstag, 5. August 2010, 00:54

Ein böser Traum

Wütend schleicht er sich aus dem Haus, stink sauer, das man ihn als Idioten dastehen lässt ohne ihm die Möglichkeit lässt sich zu äußern...
Die Armselige Gestallt läuft ihm über den Weg und fragt:" Sorry hast du mal nen Dollar?"
Er wird wütend, richtig wütend, er packt die Gestallt am Kragen, wirft sie zu Bodem, setzt sich auf sie und schlägt zu....
... das Blut verteilt sich auf dem Asphalt der Straße, er hört Knochen splittern. Er stellt der Gestallt fragen die sie nicht beantworten will oder kann.. Er schlägt weiter zu, den kaputten Arm vorsichtig mit dem rest seines Körpers gedeckt.
"Hag was machst du hier drauße?" hört er eine Frauenstimme, doch sie wirkt so fern...
"Honey hör jetz auf!"
Er schlägt weiter auf die werlose Gestallt ein.
"Darling es reicht jetzt wirkilch!"
Er ist im Blutrausch und bekommt es nicht mit.
Eine Starke Hand packt ihn von hinten.
"Hag es reicht jetzt." sagt Gido.
Er lässt von der armseligen Gestalt ab, deren Kopf nurnoch brei ist.
"WAS?" fauch er in Richtung des mutigen, der ihn zurückhalten will.
"Psst... Hag komm runter , ich bin es Gido, Helena hat mich geholt, da du plötzlich weg warst..."
Langsam kühlt er ab. Er schaut beide kurz an, dann kommt die Vernunft zurück, er kann den Hass kaum unterdrücken...
...dannn fällt er Helema in die Arme
"Sorry Honey,..."
...dann wacht er auf...
"War das alles nur ein Traum?"...

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McHaggys

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37

Donnerstag, 5. August 2010, 12:33

Irgendo am Hafenbecken

Verbittert Sitz er am Hafenbecken,, der gestrige Traum hat ihm, nach dem gestrigen Stress den Rest gegeben. Lange hat er Heber folgen und Konsequenzen nachgedacht. Nun ist er sich schlüssig, es muss ein. Der Gedanke senkt seine Stimmung auf den Nullpunkt. Es wird wohl nich zu seinem Vorteil sein, aber einer muss es tun. Einen können sie Stopen, aber vielleicht folgt ihm ja jemand.
Mit zittrigen Fingern kramt er in seiner Manteltasche und die das Papier und einen Bleistift heraus. Mit schwerem Herzen Schreibt er zwei Briefe...
Als er fertig ist steckt er sie in je einen Umschlag und schreibt die Namen der empfänger darauf. Dann steckt er sie weg.

Als er an Dem Haus ankommt in dem Carl wohnt zweifelt er nocheinmal kurz, wenn er jetzt aussteigt gibt es kein zurück mehr.

Er setzt einen Fuß aus dem Auto und steigt aus, dann geht er in Carls Wohnung.
Carl sitzt auf der Couch mit einer Cola in der Hand. Als er das klopfen der Tür Hort ruft er:"wer da?"
"ich bin's Hag."
"kommnrein die Tür ist offen."
"Carl ich brauche deine Hilfe..."

Er wusste, das er sich auf Carl verlassen kann, er fahrt in seine Wohnung.

Helena ruft: honey wie geht es dir heute."
doch ergibt ihr keine Antwort, er ist viel zu nervös und bekommt ihre Begrüßung auch nicht mit.
Er schnappt seine Schrotflinte und lädt sie, dann steckt er sie unter seinen Mantel. Entsetzt beobachtet Helena den Schotten.
Er ist in Eile, dann bemerkt er sie, mit glasigen feuchten Augen sieht er sie an.
Dann druckt sie fest an sich IND küsst sie lange und voller Leidenschaft.
"I lobe you Honey" haucht er ihr ins Ohr. Dann losst er sich aus der Umarmung, schreitet schnellen Schrittes zur Tür und entschwindet durch das Treppenhaus.
"was ist den los mit dir?" ruft im Helena hinterher.
Er dreht sich nicht um, Tranen Lauf im die Wange herunter.
Er fühlt sich beschissen, am liebsten wurde er umkehren.
Veragert steht Helena an der Tür und schaut ihm nach...

Helena Cole

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Wohnort: Ashburn

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38

Donnerstag, 5. August 2010, 16:15

Hag schien die Nacht nicht sonderlich gut geträumt zu haben. Er drehte sich von einer Seite zur anderen udn murmelte irgendetwas vor sich her, was Helena nicht verstehen konnte.
In der Mittagspause der Bäckerei ging Helena zu Hag's Wohnung, einen leckeren Tee kochen, und vielleicht etwas essen, bevor das tägliche Geschäft der Bäckerei wieder losging.
Gerade wollte sie einen Schluck aus der Teetasse nehmen, als alles plötzlich ganz schnell ging.
Hag stürmte herein, verschwand in seinem Zimmer, lud die Schrotflinte durch udn steckte diese unter seinen Mantel. "Was zum.." murmelte Helena sich nur zu und stand auf, da wurde sie auch schon von ihm geküsst. "Was ist denn los?"
Keine Antwort, nur ein letzter Blick, dann verließ Hag die Wohnung und lief die Treppen herunter. "Hag!" Es nützte nichts, er kam nicht zurück.
Einen Moment stand Helena noch in der Tür, versuchte irgendeine sinnige Schlussfolgerung aus seinem Handeln zu ziehen.
"Shit...." fluchte sie leise, schnappte sich die Jacke ihren Revolver und rannte die Treppe herunter. Auf der Straße war nichts von Hag zu sehen, nichteinmal irgendwelche Reifenspuren von seinem Höllengefährt, dass er mitgenommen hatte.
Mit etwas Schwung sprang Helena in Hag's zweiten Wagen, der war zwar nicht so ein Gefährt wie das brennende Etwas, aber sie erreichte dennoch in zügigem Tempo ihr Ziel. Wo war Gido? Bei sich zu Hause? Bei Aduya im Rosenversteck? Sie entschied sich für ersteres, schließlich musste Aduya arbeiten, und da durfte Gido sicher nicht stören.
Aus dem Auto gehechtet stürzte Helena zu Gido's Tür, hämmerte diese mit ihrem Klopfen beinahe zu Brei. "Gido! Mach auf, schnell!!"

Don Ghidorah

unregistriert

39

Montag, 9. August 2010, 00:12

Angeln

„Ach Pablo, es ist alles nicht einfach…“
Traurig schaut Gidorich auf die Fluten. Der Junge schaut ihn unschlüssig an.
Seit dem Abend, an dem Gido Pablos Ball aus dem Hafenbecken fischte, sitzen die Beiden jeden Abend hier auf dem Pier und halten ihre Angeln in das ölige Hafenbecken. Jedenfalls immer, wenn der Bäcker es einrichten kann.
Nach und nach hat er von dem Jungen so alles erfahren, was dieser noch über seinen Vater wusste.
Ein großer, starker Seebär wohl, dem die Fluten ein nasses Grab bereiteten. 'Davy Jones‘ Locker' ist jetzt seine Heimat, wie der Junge sich ausdrückte… Pablo hat ein Faible für Piratengeschichten. Jeder hat seine Art, zu verarbeiten… Und so wie Pablo sich langsam öffnete, so erzählte auch Gidorich langsam immer mehr über sich. Und natürlich über Aduya. „Hast du sie noch immer nicht gefunden?“, fragt Pablo in die aufkeimende Stille hinein. „Nein… Und in der Station weiß auch keiner was.“ Seufzend schaut er diesen armen vaterlosen Jungen an, der nun tröstend seine kleinen Finger auf die riesige Schulter des Bäckers legt.
„Verkehrte Welt!“, denkt Gidorich und lacht unvermittelt auf, bevor er seinen kleinen Freund fest in den Arm nimmt. „Du bist klasse Pablo! Der Beste!“
Sanft setzt er den Jungen wieder ab und wuschelt ihm durch die Haare. „Wir sollten dich langsam mal nach Hause bringen… Deine Mutter macht sich sicher schon Sorgen.“ „Ach iwo… Die weiß doch wo ich bin!“, entgegnet Pablo gelassen. Mit einem verstohlenen Blick in Richtung seiner Wohnung fügt er hinzu: „Und im Übrigen kommt sie da ja auch schon…“
Verdutzt dreht sich nun auch Gido in die Richtung, in die Pablos linker Finger zeigt. Tatsächlich, da ist seine Mutter…
Aber wer ist da denn noch bei ihr?! Gidorich kneift die Augen zusammen.
Nein! Könnte das wirklich?! Ja! Jauchzend springt er auf! „Das ist Aduya!“, ruft er entzückt aus. „Nun wirst du sehen, wie hübsch sie ist!“ raunt er dem Jungen zu. „Bleib genau hier sitzen, bis deine Ma bei dir ist!“ Mit diesen Worten rennt er los. Er erreicht die Frauen, schnappt seine Liebste und wirbelt sie im Kreis, ohne Pablos Mutter überhaupt zu beachten. Die überschwängliche Begrüßung endet in einem langen innigen Kuss, der den Hafen, Chicago und die gesamte Welt für einige Momente verschwinden lässt.
Als er Aduya vorsichtig loslässt, ihr noch einen Sanften Kuss auf die Stirn haucht und ihr tief in die Augen schaut, stehen Pablo und seine Mutter schon wieder bei ihnen und schauen verlegen auf den Boden.
„Darf ich vorstellen?! Das ist Pablo! Seine Mutter kennst du ja schon!“, eröffnet Gidorich das Gespräch.
„Freunde, das ist die einzigartige Aduya! Das schönste Wesen Chicagos!“ Verlegen knufft sie ihm in die Seite. „Sehr erfreut!“, antwortet sie dann, und lächelt dem Jungen, welcher sich halb hinter den Beinen seiner Mutter versteckt, fröhlich zu.
Zaghaft kommt Pablo hervor, ergreift schnell ihre Hand und drückt ihr dann forsch einen Kuss darauf.
„Also Pablo! Von mir hat er das nicht…“, schreitet die Mutter mit gespieltem Ernst ein.
Währenddessen dreht sich Pablo zu Gidorich, zieht ihn zu sich herunter, und flüstert ihm ins Ohr:
„Sie sieht ja wirklich aus wie ein Engel!“

40

Montag, 9. August 2010, 00:50

"Gido, lass uns reden..."

Ich nehme Gidos Hand und nicke Pablo und seiner Mutter zu. Die beiden verstehen und verabschieden sich höflich.

"Pablo, deine Angel...!" Gido schnappt sich die Angel und läuft seinem jungen Freund ein paar Schritte hinterher. Dankend nimmt Pablo die Angelrute entgegen und kann sich ein altkluges "Vermassel es nicht, Gido!" wohl nicht verkneifen. Gido lacht, aber als er zu mir rübersieht, schluckt er und er scheint ein wenig zu zögern.

Habe ich so ernst ausgesehen? Langsam kommt er auf mich zu und schaut mir in die Augen.

"Wo warst du gewesen? Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht."

"Gido, mein Liebster... ich bin hier, um dich zu fragen, ob... ob... also... vielleicht könnten wir... also mir kam da eine Idee... weil... wir... also ich würde gerne mehr Zeit mit dir verbringen, viel mehr Zeit." Ich schüttle den Kopf, ich bin ganz durcheinander.

"Was für eine Idee, Aduya?"

Ich atme tief ein und da sprudelt es aus mir hinaus: "Was hälst du davon, wenn wir für ein oder zwei Wochen einfach mal weg fahren, raus aus der Stadt, irgendwo hin, wo uns niemand kennt, weg von dem ganzen Trubel und Lärm hier, dem ganzen Stress? Wir müssten uns um nichts kümmern und niemand kann uns ärgern. Hm?"

Verdattert sieht Gido mich an. "Wegfahren?"

"Ja, einfach weg. Zu den Niagara-Fällen vielleicht. Da wollte ich schon immer mal hin." Ich strahle ihn mit glänzenden Augen an.

"Niagara.....?"

Gidorich kratzt sich am Kopf und scheint irgendwie ratlos zu sein.

"Was ist mein Liebster? Ist das eine dumme Idee?" Fragend schaue ich ihn an...

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