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Don Ghidorah

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41

Montag, 9. August 2010, 01:27

Urlaub?

Unschlüssig schaut Gidorich Aduya in die Augen.
„Nein! Nein, das ist eine großartige Idee! Aber…“
Er denkt nach…
Urlaub? mit Aduya? Das Wäre einfach traumhaft!
Aber kann er einfach so verschwinden? Einfach raus?
Um die Bäckerei müsste sich Helena allein kümmern. Jetzt wo Hag ebenfalls Urlaub macht…
Mit etwas Aushilfe könnte sie sich sicherlich noch etwas länger arrangieren… Begeistert wäre sie wohl nicht… Vor allem hasst sie das frühe Aufstehen! Aber es ginge bestimmt… Irgendwie! Aber das wäre ja auch das kleinste Problem… Was ist mit den Nibelangen?! Überall toben Kriege! Was wenn etwas passiert?!
Und South Deering? Nun, er ist eh keine große Hilfe… Aber kann er deswegen gleich verschwinden?
Sein geliebtes Viertel braucht doch momentan jeden Krieger, den es kriegen kann…

Aber Zeit, nur mit Aduya?! Das wäre schon schön! Bei dem Gedanken wird ihm ganz warm!
Er blickt ihr noch einmal in die Augen und alle Bedenken sind wie weggewischt!
„Ja, aber Ja!!! Lass uns verreisen! Nur wir zwei!!! Wohin du auch willst! Solange wir nur zusammen sind!“
Erleichtert fällt sie in seine Arme.
Glücklich küssen sie sich.
Doch leichte Zweifel bleiben…
Nun ja, er wird einen Weg finden, hier nach dem Rechten zu sehen…

McHaggys

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42

Donnerstag, 12. August 2010, 18:42

Hag is back!



Flamen spuckend fährt das Höllengefährt durch South Deering fährt. Sonne und Mond kämpfen um die Vorherrschaft. Der Tag weicht der Nacht. Müde sitzt Hag am Steuer und rast Richtung Heimat.
Hätte ihm vor ein paar Monaten jemand erzählt, dass er diese Stadt je vermissen würde, hätte er vermutlich laut gelacht.

Knapp sechs Tage war er jetzt weg, nun will er sehen, was sich hier in dieser Zeit so getan hat.
Die Tage waren verrückte Tage für ihn, er erinnert sich an einige komische Dinge die er erlebt hat. Er hat viele komische aber auch lustige Leute getroffen.





Und mehr als einmal fand er sich auf dem Boden der Tatsachen wieder.



Er hat sogar einen Landsmann getroffen, aber der war ihm nicht ganz geheuer.



Nun aber ist er zurück. Er hat viel Zeit damit verbracht über einige Dinge nachzudenken, als er alleine in Irgendwelchen Motels im Zimmer saß und den Whisky in sich hineingeprügelt hat. Einige Dinge sind im klar geworden, andere blieben schleierhaft. C’est la vie.
Einiges ist nun zu erledigen und er hat sich vorgenommen diese so schnell wie möglich hinter sich zu bringen.
Wer ihn vermisst hat, hat ihn wieder, wer hoffte er kommt nie wieder denen sei gesagt Unkraut vergeht nicht!

In seiner Wohnung angekommen, reist er erstmal die Fenster auf, um die leicht abgestandene Luft loszuwerden. Er wirft seinen Koffer ins Eck und stürmt schon wieder die Treppen hinunter.

Draußen angekommen inhaliert er gierig die Stadtluft, dann zieht er eine Zigarette aus der zerknautschten Schachtel die er in seinem Jackett hat und zündet sie an.
„Jetzt brauche ich erstmal Informationen, was derweil hier passiert ist. Und was wäre ein besserer Ort, um an Infos zu kommen als Joe’s kleine Eckkneipe, hier in South Deering.“
Dann läuft er los.

McHaggys

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43

Donnerstag, 12. August 2010, 23:13

Mit den Nötigen Infos versorgt

Die Infos die er wollte hat er bekommen, nicht mehr ganz nüchtern stolpert er aus der Joe's Kneipe.
Verrrückt was hier abging, da werden Dinge interpretiert, Leute sind auf der Flucht, neue kommen, alte gehen...
Eigentlich hat sich in dieser Stadt kaum etwas verändert.
Er schwankt richtung Docks, setzt sich auf einen Kai und lässt die Füße baumeln.
"Viel Zeit hatte ich ja heute nicht, aber MERKEN, morgen musst du mal unbedingt nach Helena schauen." lallt er vor sich hin, bevor er laut anfangen muss zu lachen, die Stadt hat ihn wieder und er ist allzeit bereit.
Leise fängt er an ein Lied zu singen:

Sitting in the morning sun I'll be sitting when the evening comes
watching the ships roll in and I'll watch 'em roll away again yea
I'm sitting on the dock of the bay watching the tide roll away ooh
I'm just sitting on the dock of the bay wasting time

I left my home in Scotland headed for the Chicago bay
'cause I've had nothing to live for
and look like nothing's gonna come my way

So I'm just go sit on the dock of the bay watching the tide roll away ooh
I'm sitting on the dock of the bay wasting time

Looks like nothing's gonna change everything still remains the same
I can't do what ten people tell me to do so I guess I'll remain the same yes

Sitting here resting my bones and this loneliness won't leave me alone
two thousand miles I roam just to make this dock my home
now I'm just go sit at the dock of the bay watching the tide roll away ooh
I'm sitting on the dock of the bay wasting time
...

Elektra

Goodfellow

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44

Freitag, 13. August 2010, 19:01

Oldgun und ich sind unterwegs nach Southdeering, um den Rest seiner Kleidung aus seiner Hafenbude zu holen und nach seiner Vermieterin, der alten Charlotte, zu sehen. Oldie hat ihr immer Holz gehackt und Wasser geholt, er will nachsehen, ob sie etwas braucht. Es dämmert bereits. Die Straßenkinder, die hier tagsüber auf den staubigen Straßen herumlungern, sind bereits verschwunden, sodass das Viertel wie ausgestorben wirkt.

Von weitem sehen wir, wie sich drei vermummte Gestalten an Charlottes Haustür zu schaffen machen. Was geht da vor? Wir beschleunigen unsere Schritte und sehen, dass Charlotte misstrauisch die Tür einen Spalt weit öffnet,



nicht, ohne sich vorher angemessen bewaffnet zu haben (man weiß in dieser Wohngegend nie, wer vor der Tür steht und einem die letzten Cents abnehmen will),



aber sie ist im Handumdrehen überwältigt und wird aus ihrer Wohnung gezerrt. Die Kerle sind maskiert, deshalb können wir nicht erkennen, wer die arme alte Dame da überfällt. Oldgun fällt in einen Laufschritt, um ihr beizustehen. Noch ist er aber zu weit entfernt. Charlotte, die eine sehr wehrhafte alte Dame ist, greift sich ihren Gehstock und stößt ihn einem der Kerle ins Gesicht. Dabei erwischt sie seine Kapuze und reißt sie herunter. Ich traue meinen Augen nicht. Das ist doch die Staatsgewalt! Dieser Monsieur Shhh!



Mit einem zweiten Stoß öffnet Charlotte seinen Umhang so weit, dass man seine Dienstkleidung erkennen kann.



Was will die Obrigkeit von der armen Charlotte? Da fällt mir ein, dass ich vor wenigen Tagen Senior Farinelli die zur Zeit leerstehende Bude von Oldgun als Versteck angeboten hatte. Sie werden doch nicht wegen Senior Farinelli hier sein?

Charlotte schlägt inzwischen mit ihrem Krückstock auf Mr. Shhh ein. Dieser resoluten alten Dame hat er nichts entgegenzusetzen, schließlich will er ihr nicht wehtun. So ein schlechter Kerl ist er nicht, dass er eine alte Dame schlagen würde, deshalb wehrt er nur mit erhobenen Armen ihre Schläge ab und weicht zurück.



Schließlich gibt er seinen beiden Gehilfen einen genervten Wink mit dem Kopf, und sie fassen Charlotte an den Armen. Das kann Oldgun nicht mit ansehen. Er stürmt vor und versetzt dem ersten Schergen eine Rechte, die sich gewaschen hat.



Mr. Shhh wirft einen Blick zurück, meint aber wohl, dass seine Schergen allein zurechtkommen und betritt eilig das Haus. Charlotte tritt dem Kerl, der sie noch immer festhält, mit Inbrunst vors Knie, sodass Oldgun leichtes Spiel mit ihm hat. Mit dem bekannten Southdeeringer Doppelschlag schickt er ihn neben seinen Kumpan in den Staub.

Charlotte bedankt sich grade überschwenglich bei ihm, als wir von oben einen Höllenlärm hören. Schüsse und splitterndes Holz! Mr. Shhh! In seinem Frust, Senior Farinelli nicht zu erwischen, schießt er Oldguns gesamte Zimmereinrichtung kurz und klein. Nein! Nicht die neuen Möbel! Monsieur Shhh! Das könnt Ihr doch nicht tun! Was kann Oldgun dafür, dass Ihr Farinelli nicht erwischt?
Oldie rennt zur Tür und will die Treppe hinauf, aber da kommt Mr. Shhh schon von oben heruntergestürzt, rempelt Oldgun an, dass der zur Seite taumelt und verlässt schnellen Schrittes das Haus. Ein zufriedener Mann sieht anders aus! Draußen sammelt er seine beiden Gehilfen ein. Die drei steigen in ihren Wagen und fahren mit quietschenden Reifen davon.

Wir sehen uns die Bescherung an. Oldguns neue Zimmereinrichtung ist völlig unbrauchbar. Er hat aber auch immer ein Pech mit seinen Möbeln! Was nun?


Farinelli

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45

Freitag, 13. August 2010, 21:00

Subwayshadow, mit dem ich heute den Abend verbringe, berichtet mir, dass Oldguns Wohnung von Mr. Shhh zertrümmert und die alte Charlotte von ihm belästigt wurde.

Ich schreibe einen Brief an Elektra und bitte Subwayshadow, ihn morgen an Elektra und Oldgun weiterzuleiten:


Werte Elektra,
Hallo Oldgun,

mit Schrecken wurde mir übermittelt, dass ihr unter der schlechten Laune der Polizei in Chicago leiden muesst, weil sie meiner nicht habhaft werden kann.

Seid versichert, ich werde es eines Tages wieder gut machen....ich weiss noch nicht, wie, wann und wo...aber der Tag wird kommen.

.... und geht der Polizeit am besten solange aus dem Weg, bis das Problem mit mir gelöst ist.....wie auch immer....




McHaggys

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46

Montag, 16. August 2010, 21:00

Nach einem langen Tag wieder daheim

Total durchnässt läuft er zu der Eingangstür, des Wohnblocks in dem er haust.

"Scheiß Wetter!" beklagt er sich bei dem alten Herren, der hier auch wohnt, "Komisch ich kenne nicht einmal seinen Namen." dämmert es ihm.
"Fluch nicht soviel du junger Trottel." ruft ihm der Mann noch hinterher, als Hag schon die Treppen hinaufstürmt. Er braucht dringend frische Klamotten, bevor er noch eine Erkälung bekommt. Oben angekommen reist er sich die nasse Kleidung vom leib, schnappt sich ein Handtuch, trocknet sich kurz ab und zieht sich frische Sachen an. Dann bleibt er wie angewurzlet in der Wohnung stehen.
"Damn it, was wollt ich eigentlich hier?" faucht er.
Gübelnd bleibt er eine weile im Zimmer stehen.
"So und nun? Ist es schon soweit, hast dir das Hirn zu matsch gesoffen, du Held." schnautz er sein Spiegelbild an.
Dann dämert es "Ein paar sachen zusammenpacken um sie mit zu Helena nach Ashburn zu nehmen." Er ist zwar noch nicht lange zurück, aber er braucht dringend einen Tapetenwechsel.
Hastig packt er die sachen zusammen,

dann türmt er auch schon wieder aus der Wohnung.
"Soll ich noch kurz bei Joe's Pub vorbei?" Geht ihm ein Gedanke durch den Kopf.
"Besser nicht!" Antwortet er sich selbst.
Er steigt in seinen Wagen und donnert wieder los nach Ashburn.

McHaggys

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47

Montag, 23. August 2010, 19:39

Part 2

...„Und nun?“ fragt Carl
„Am besten nehmen wir die Straßenbahn nach South Deering und da teilen wir uns dann auf?“
Hag bemerkt, dass ein kleines Kind, das mit seiner Mutter an ihnen vorbeiläuft auf ihn zeigt. Die Mutter zerrt es schnell weiter. Als Hag an sich hinunterblickt versteht er auch warum, die Hose ist zerrissen, und das Jackett dreckig.
„Vorher brauche ich aber neue Kleidung.“
„Ich glaube da vorne könnten wir was finden, ich gehe kurz rüber und hole was, warte du hier.“ Carl deutet auf ein kleines Geschäft.
„Gut ich warte.“
Kurze Zeit später kommt Carl mit neuer Hose und einem neuen Hemd zurück. Hag verschwindet kurz in eine Seitengasse und zieht sich um, dann wirft er die alte Kleidung in einen Mülleimer.
Als sie nach einer halben Ewigkeit endlich in South Deering ankommen, trennen sich ihre Wege. „Ich melde mich dann bei dir wegen deinem Anteil. Oder wenn ich etwas neues wichtiges weis.“ Verabschiedet sich Hag von seinem alten Freund.

Dann zieht er los, er will noch einige gute alte bekannte abklappern um sie zu fragen, ob sie etwas wissen, was ihm auf der Suche nach der undichten Stelle weiterhelfen kann.
Sorglos schlendert er durch die Gassen.
Das trillern einer Pfeife und der Ruf: „Stehen bleiben im Namen des Gesetzes.“ Lassen ihn aufschrecken, ohne lange darüber nachzudenken nimmt er die Beine in die Hand und rennt los. „Woher? Wenn ich das Arschloch, was hierfür verantwortlich ist erwische…“ Der Gedanke bohrt sich in ihm fest. Egal das ist sein Viertel, hier kennt er sich aus, hier kriegen sie ihn niemals und er weis genau wo er jetzt hinläuft!
Er spurtet in eine Seitengasse, am Ende selbiger, wäre er fast mit einer Pferdefuhre zusammengestoßen, gerade so schafft er es ihr auszuweichen. Kurz wirft er einen Blich über die Schulter. „Der Junge ist gut.“ Flucht er laut. Langsam kommt der Polizist nähr. Hag biegt schnell in eine weite Seitengasse, erklimmt so schnell es geht einen Drahtzaun, der ihn von der anderen Seite trennt, springt und rennt weiter. Das trillern der Pfeife ist wieder zu hören, kaum ist er aus der Gasse, bemerkt er im Augenwinkel weiter Polizisten, doch es ist im egal, nur noch wenige 100 Meter trennen ihn von seinem Ziel.
Das krachen eines Schusses, Hag spürt einen schlag in den Rücken, wie wenn ihn ein Preisboxer eine mitgibt, kurz kommt er ins straucheln, doch er findet das Gleichgewicht wieder. Die letzten Reserven mobilisierend rennt er panisch weiter.
Er kann sein Ziel schon sehen, er reißt die Tür auf und steht in Joe’s Pub. Er drückt sich durch den Pulk von Dockarbeitern, der gleich hinter dem Eingang auf ihn wartet, schließlich haben sie jetzt alle Feierabend.
„Hag du hast ein Loch in deinem Hemd!“ brüllt im einer der Männer entgegen.
„Sorry, keine Zeit.“ Ist dessen kurze antwort. Am Ende der Bar sieht er Oldgun sitzen.
„Na altes Haus.“ Begrüßt Hag seinen Trinkkumpanen, gleichzeitig nimmt er an der Bar platz.
„Ey, du hast ein Loch im Hemd.“ Grinst in Oldgun an.
„I know, aber zum Glück nur im Hemd, gut das es diese Kugelsicheren Westen gibt.“ Grinst Hag zurück.
„Was ist los du siehst so abgehetzt aus.“
„Die Bullen kleben mir am Arsch.“
„Ach macht nichts, hier trauen sie sich ja für gewöhnlich ja nicht rein… Und wenn doch werden wir sie daran erinnern warum es so ist. Lass uns was trinken, ich würde sagen die nächste Runde geht auf dich, schließlich könnte es wegen dir gleich Ärger geben.“
„Na gut, JOE MACH ZWEI DOPPELT WHISKY VOM BESTEN.“ Versucht Hag den lärm in der Bar zu übertönen….

48

Montag, 23. August 2010, 20:21

Die zwei doppelten waren natürlich sofort leer. Ich blicke kurz zu Joe und er versteht, dass wir eine Flasche brauchen und er bringt uns diese auch umgehend. Mann Hag, du machst Sachen. Aber keine Sorge, hier bist du vorerst sicher. Komm mal zur Ruhe uns sag was los ist.

Nachdem mir Hag die Vorfälle kurz geschildert hat, pfeiffe ich mal kurz und nehm noch einen kräftigen Schluck. Hehe, ihr lasst aber auch nix anbrennen. Im guten alten Chicago is halt immer mächtig was los. Ich bin ja eigentlich heut nur zufällig hier. Im Rosenheim is uns der Whisky ausgegangen und ich sorge für Nachschub. Elektra hat ja heut ein groß aufgekocht. Die besten Steaks. Gido und Scared haben sich auch angemeldet. Tja, warum Gido nicht aufgetaucht ist, is mir jetzt klar und Scared wird vermutlich noch in der Redaktion sein.

Lass uns mal in Ruhe saufen. Wir Hafenratten müssen zusammenhalten und wenn ich was für dich tun kann, dann raus damit.

McHaggys

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49

Montag, 23. August 2010, 20:38

"Das ist Oldgun wie er leibt und lebt, versetzt für eine Hafenratte glatt seine Freundin und ihr Freunde sitzen." denkt sich Hag. Auch die erste Flasche ist schnell geleert, wen wundert es.
"Oldgun, bevor du Ärger bekommst lass uns lieber mit Whisky ins Rosenheim gehen, die warten sicher schon alle."
Doch Oldgun winkt einfach ab. "Ist wohl wieder mal in bester Trinklaune! Naja im ernstfall bringe ich ihn nachher irgendwie ins Rosenheim, muss mir Joe halt helfen."
Wenn man schon vom Teufel denkt, da kommt Joe auch schon mit einer neuen Flasche.
"Danke nochmals für deine Hilfe Oldgun, es tut gut zu wissen, das man Leute im Viertel hat, auf die man sich verlassen kann."
Trotz der zweiten Flasche ist seine Nervöität noch nicht ganz gewichen, obwohl er mitlerweile bezweifelt, das die Bullen hier noch auftauchen werden.
Doch jedesmal wenns die Türe der Kneipe auf oder zugeht zuckt er unmerklich etwas zusammen...
"Old lass uns ins Rosenheim fahren, ich habe da eine Vermutung." wie vom Blitz getroffen springt Hag bei seiner Bemerkung auf. Er schnappt den leicht verdutzen Oldgun am Arm, zieht in vom Stuhl, brüllt Joe noch entgegen:" SCHREIB ES AUF MEINEN DECKEL!" und schon sind durch den Hinterausgang ins Freie getreten. Dort steht auch schon der LKW mit dem Whisky für Oldgun bereit. Hag steigt auf den Beifahrersitz, während Oldgun stotternd den Motor anschmeißt. Dann entschwinden sie in die Dämerung...

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Kobbelix

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50

Sonntag, 29. August 2010, 22:05

Mit einem leisen Klick öffnet sich das Türschloss. Ich öffne die Tür und sehe....Nichts die Wohnung ist kommplet leer, bis auf die Staubschicht. Oldgun war wohl schon lange nicht mehr hier. Erstmal Licht an machen villeicht findet man ja noch was brauchbares hier ihrgend wo. Ich gehe langsam durch die Wohnung und hinterlasse deutliche Fußspuren in der Staubschicht auf dem Boden. Ah ihr ist ja doch noch was zu finden murmel ich zufrieden vor mich hin und hole zwei volle Whiskyflaschen aus einem der Küchenschränke. Ein Stuhl und Tisch ist auch schnell aus ein paar Kisten gebaut.
Jetzt nur noch ne kleine Pflanze auf den Tisch. Jetzt lässt es sich hier ein paar Tage aus halten.
Und zufrieden lehne ich mich zurück und mache die erste Flasche auf...

McHaggys

unregistriert

51

Dienstag, 31. August 2010, 00:27

Mal wieder in Joe's Pub

So unauffälig wie möglich huscht er durch die mittlerweile leeren Straßen South Deerings. Er sieht nach links und rechts und verschwindet schließlich in einem Hauseingang.
"Hey Hag, na alles klar?"
"Past soweit Joe, passt!"
"Das übliche?"
"Ja das übliche."
Er macht es sich auf einem Barhocker gemütlich.
"Und weist du schon was neues?"
"Sorry Hag, aber bis jetzt nur die üblichen Gerüchte"
"SHIT!"
"Ach mach dir keinen Kopf, das wird schon wieder..."
"Yeah god damn it, das höre ich schon seit einer Woche."
Kopfschüttelnd wendet sich Joe ab.
"Fuck off." flucht Hag.
Dann schnappt er sich das Whisky Glas, welches vor im steht und zieht es auf einen Zug.
"Joe, bring mir gleich ne Flasche"
Unverständliches brummen ist die Antwort...

Archy"Spicy Hag"McHaggys

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52

Freitag, 22. April 2011, 14:03

Tagelang war er auf dem Sprungen zwischen dem hier und nirgendwo, einige dachten er hätte die Stadt verlassen, manch einer wünschte es sich vielleicht auch wiederum andere waren sich sicher das er immernoch irgendwo hier war, wieder andere wussten es.

Tagelang war er am grübeln wie es in Chicago weiter gehen würde, sollte er sich aus dem Staub machen, oder einfach als Söldner durch die Straßen ziehen? Sollte er sich seinen alten Freunden anschließen oder etwas neues Aufbauen? Oder sollte er vielleicht einfach einer der gut organisierten Gangs beitreten?



Nun die Würfel waren gefallen, zurück nach Europa kam eigentlich nie in Frage, zu viele schlechte Erinnerungen wie das Elterhaus und der Krieg hingen an diesem Teil der Welt. Sicher auch hier im gelobten Land, vorallem auf so einem heißen Pflaster wie Chicago, war nicht alles Gold was glänzte und die Scheiße roch auch hier nicht nach Parfum und doch war es hier irgendwie anderst.
Als Söldner wie ein reudiger Hund von Haustür zu Haustür streuen kam eigentlich auch nie in Frage, das sollten andere machen, doch er würde seine Seele nicht für soetwas hergeben, nicht in diesem Leben!
Seinen alten Freunden anschließen... nun es war ein reizvoller gedanke, man kannte sich und man wusste wem man vertrauen kann, man war ein geiler Haufen gewehsen, doch durch die Zeit blieben viele gute Leute auf der Strecke, zu viele schmerzliche Erinnerungen an die alten glorreichen Zeiten, die es wohl nie wieder geben würde. Einige waren verschollen, andere hatten die Stadt verlassen und einige hatten neue Anstellungen bei anderen "Firmen" gefunden, es sollte einfach nicht sein...
Etwas neues aufzubauen war neben der Suche nach einer Festanstellung in gehobeneren Kreisen wohl das reizvollste, quasi back to the roots in einer alten Bruchbude irgendwo in South Deering, doch letztlich viel die Wahl auf die Murder Inc. Dort hatte er den besten Eindruck von den Leuten, dort hatte er sich bei all den Verhandlungen wohl gefühlt, dort würde er es versuchen, auch auf die Gefahr hin, das er dort nur einer von vielen war, eine Auswechselbare Schraube in der faszinierten großen Maschinerie dieser Gang.

Einige Fragen beschäftigen ihn momentan noch. Hatte er nun seine Freunde veraten oder verieten sie ihn, hatte er eine Zukunft und vorallem was würde die Zukunft bringen?
Doch all diesem zum trotz Chicago hat ihn wieder... 1mafia1



---to be continued---

Farinelli

Zweiohrhase

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53

Freitag, 22. April 2011, 15:35

Wie sollte ich dir das übel nehmen, alter Freund?

Du bist bei der Murder Inc, einer Gang, in der ich nicht nur viele Freunde habe, nein: auch in DER Gang, die wie keine andere für Uptown steht. Die Gang, in der ich selbst eines der ersten Mitglieder war und meinen Start in Chicago hatte.

Ich sagte es dir, und das darf ruhig jeder hören:

Wir sind derzeit alle im alten Nibelangen-Haus. Wir hatten zuletzt unruhige Tage und wollen uns von diesen erstmal erholen. Alles andere lassen wir laufen. Chicago dreht sich derzeit auch etwas langsamer, so müssen wir keine Eile haben.

Ergibt es sich, bleiben wir und versuchen, an alte Tage anzuknüpfen. Gelingt dies nicht, werden wir uns anderweitig orientieren. Stress war gestern.

Dir alles gute bei den Murders, grüss mir meine Uptowner, schick ab und an mal nen Keks von Pinki hier vorbei und rüste dich für die persönlich ingame-Fights zwischen uns beiden.....schieb schon mal genug Patronen in die Trommel 5peng5




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54

Freitag, 22. April 2011, 17:08



Robert Harry "OR" Mathews

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55

Montag, 2. Mai 2011, 12:25

Es war dunkel. Meine Brust brach und ein klirren von tausenden splittern erklang in der Nacht.Ein böses Lachen und ein verzweifeltes Schluchzen. Das waren die Geräusche die ich in dieser Nacht noch hörte als ich mich aus dem schmuddeligen South Deering wiede4r raus kam. Einst war es ein Stadtteil voller Freunde und Feinde, große Klappe viel dahinter. So hätte man es auch sagen können. Heute weinen die Frauen und trauern um ihre Männer. Still verkrochen und wenig Gerede von sich gemacht. Es ist schade das die Wirtschaftskrise selbst hier nicht Stopp macht.

Alles hier n der stadt ist am wandel leider auch die Bereitschaft zu kämpfen. Bleibt nur die Hoffnung das South Deering wieder zur alter Größe wächst.


" Old R "

Fatcap

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Dienstag, 17. Mai 2011, 01:36

Leicht angesäuselt schlendere ich durch die nächtlichen Häuserschluchten dieser meiner neuen Heimat.
Ich habe einige Bars testen wollen, bin jedoch nicht weit gekommen. Schon in dem ersten Hafenloch konnte ich nicht wiederstehen meine letzten Ersparnisse in billigen Fusel zu investieren. Schon der erste Schluck deutete unsägliche Kopfschmerzen für den morgigen Tag an…
Doch der Kummer will ertränkt werden und von nichts kommt meist doch nur selbiges…
Der Laden läuft nicht. Skinny braucht neue Schuhe. Seine Füße wachsen einfach viel zu schnell!
Vielleicht könnte man einen Deal mit der hiesigen Gazette abschließen… Werbung könnte mich vielleicht retten. Doch was hab ich schon zu bieten? „Jedenfalls kein Geld“, säusle ich in die triefende Schwärze der Nacht, während die Motten aus meinem nun leeren Portemonnaie Blind auf zerschossene Straßenlaternen zusteuern. „Instinkt oder Routine?“, frage ich die Motte als sie sinnlos um eine erloschene Lampe kreist. „Vielleicht einfach nur gute Erinnerungen…“

„Du brabbelst!“, empfängt mich Skinnys Stimme aus der Dunkelheit. „Trink das nächste Mal etwas weniger…“

Zuhause.

„Du solltest doch schlafen“, gelingt es mir zu blöken.
„Wo hast du dich denn schon wieder so eingesaut?“, höre ich noch. Eine unbestimmte Furcht… Adrenalin versucht meinen Geist wach zu bekommen. „Eingesaut?!“, versucht mein Verstand ein letztes Mal gegen die Schwärze zu protestieren.

Dann endlich: Stille.

They don't think it be like it is, but it do.
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Fatcap

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57

Dienstag, 17. Mai 2011, 16:56

Leicht nervös stapfe ich durch die grauen Gassen South Deerings und versuche mich zu erinnern, wo genau diese Spelunke gestern lag.
Irgendwo hier müsste…
Dann seh‘ ich es.
Ahja, da ist schon mal ein Teil der roten Farbe.


An der nächsten Ecke springt mir die nächste Farbe im tristen Grau Chicagos geradezu in die Augen.


Hier hab ich also die gelbe Farbe verwendet.

Und da scheinbar gleich Beide… Gemischt…



Naja, das geht ja noch. Über ein paar Blumen wird sich schon niemand echauffieren, denke ich und atme erleichtert aus. Ein paar bunte Stellen tun dieser Stadt doch richtig gut.
Ein breites Grinsen erstrahlt auf meinem Gesicht.
Erleichter wende ich mich ab um zurück zu Skinny zu gehen und ihm zu sagen, dass alles halb so wild ist.
Noch während ich mich drehe blitzt mir das Rot in die Augen.
Langsam nimmt Gestalt an, was eben noch hinter meinem Rücken lag.
Dann blicke ich es genau an und zucke sichtlich zusammen.



NEIN!
Unwillkürlich fährt meine Hand zu meinem weit offenstehenden Mund.
Auch noch mit dem Namen!! NEIN!
Panisch renne ich los.
Hoffentlich gehört das Gebäude nicht der Mafia. Bitte! Gott! Es sah aus wie eine Werkstadt oder so… Auf dem Garagentor war ein Logo. Nibelangen… Hoffentlich sind das keine Mafiosi!!! Das darf doch alles nicht war sein! Warum ausgerechnet mein Name???
Die Gedanken in meinem Kopf jagen sich, während ich angsterfüllt durch die Gassen rase.
Ich muss einfach nur schnell sein! Den Laden umbenennen… Das könnte reichen. Hoffentlich. Noch kennt mich keiner!
Schneller! Schneller!!!
Völlig außer Atem erreiche ich den Shop.
„Hi Chef.“, sagt Skinny, ohne von den Katalogen, die er gerade wälzt, aufzusehen.
„Bin grade fertig geworden…“
Ein schrecklicher Gedanke schießt mir durch den Kopf.
„Fertig? Womit Fertig?!“, schnaufe ich eine Nuance zu schrill.
„Na mit der Annonce… Alles erledigt, wie du es wolltest. Der Brief ist gerade per Eilkurier zum Daily Mirror gegangen.“ Er strahlt mich fröhlich an. „Wenn alles gut läuft, dann kennt morgen die gesamte Stadt unseren Namen! Vorausgesetzt, die akzeptieren, dass wir erst später zahlen…“
Ich sinke zu Boden.
„Fatcap? Was ist los? Hab ich was falsch gemacht???“
„Nein, du hast alles richtig gemacht… Und ich alles falsch.“
„Eilkurier…“, nuschel ich. „Vielleicht gibt es noch Hoffnung!“
Mit diesen Worten hechte ich auch schon wieder aus der Ladentür und auf dem schnellsten Weg zum Daily Mirror.
Hoffentlich komme ich nicht zu spät!

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Archy"Spicy Hag"McHaggys

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58

Dienstag, 17. Mai 2011, 18:48

It's nae personal, it's juist business

>Neuer Laden, neues Glück, neuer "Kunde"<
denkt er bei sich, während er auf der andere Straßenseite in seinem Auto sitzt und den letzten Zug seiner Zigarette nimmt. >In Gidos alter Bäckerei... waren das noch Zeiten... mit Helena hinter dem Tresen... frei von allem dem "Stress" des Gangsterlebens... die Hoffnung zu haben nach dem großen Krieg nie wieder töten zu müssen...<
Der Gedanke schmerzt, er schiebt ihn bei Seite, ein Aschekrümel schwirrt vor ihm durch die Luft, er schnippst die Zigarette aus dem Fenster. Langsam öffnet er die Türe, setzt seinen Fuß auf den Asphalt, steigt aus. Er streift den Mantel glatt und sieht zu das die Ausbeulung nicht all zu sichtbar ist.
Die Geschäfte ihm Hafen liefen Momentan nicht so gut, der Rubel rollt nicht, wie man so schön sagt. Die letzt Lieferung wurde von den Bullen hochgenommen. Innerlich verfluchte er diesen Tomassi und seine Jungs. Eigentlich hatte er den Bullen genug Geld zukommen lassen, aber irgend einer hat wohl mehr geboten. Wer? Das wissen sicher nur die Götter, die Spur konnte er bis jetzt nicht zurückverfolgen.
Doch das war jetzt unwichtig, Geld braucht jeder "Firma" und wo es herkommt interessiert keinen.
Auch Maronie war miterweile ausgestiegen. Bei seiner Hünenhaften gestallt fiel die Beule unter dem Mantel sowieso kaum auf.
>Ein ruhiger Zeitgenosse dieser Maronie, na was soll's Hauptsache er kann zuschlagen und außerdem wollte es der Chef so<
Beide gehen sie über die Straße und betreten in aller Seelen ruhe den Laden.
"Wer ist hier der Inhaber?" fragt Hag den Typ an der Kasse.
"Womit kann ich ihnen weiterhelfen der Herr?"
Hag greift den Typen am Kragen, zieht in etwas über den Tresen an sich heran, schaut im in die Augen:"War ich nicht deutlich genug? Den Inhaber, wir sind, nun sagen wir Geschäftleute, und haben ihm ein Angebot zu unterbreiten!"
Dann stößt er den Jüngling von sich weg.
"So-so-sofort, stottert, dieser, s-s-sehr w-wohl die Herren"
Nach einem kurzen Moment taucht Fatcap auf.
"Wer sind sie?" Fragt er.
"Nun Mr. Fatcap? unser Boss schickt uns, er sagte sie benötigen dringend unsere Dienste. Wissen sie, in diesem Viertel kann einiges passieren und ehrliche Leute wie sie, brauchen Schutz. Und genau diesen wollen wir ihnen anbieten."
Verdutzt sieht Fatcap auf die beiden Gangster.
"Ich verstehe nicht…."
"Oh sie verstehen sehr wohl!" Antwortet Hag scharf.
"Nein wirklich die Herren, wir benötigen ihre Dienste nicht." >Das er vor kurzem beraubt wurde verschweigt er, sicherlich handelt es sich bei den zwei Typen nicht um Polizisten< schießt es Fatcap durch den Kopf.
"Nun wie sie meinen."
Hag zieht seinen Basballschläger unter dem Mantel hervor, Maronie tut es ihm gleich.
Ein hämisches Grinsen huscht Maronie dabei über das Gesicht und auch Hag kann sich dies nicht verkneifen.
"Wissen sie wie wir das hier nennen?" Fragt Hag während er Fatcap mit dem Baseballschläger unter der Nase herumwedelt "Meinungsverstärker!"
Dann fangen die beiden"Geschäftsmänner" an wie wild auf die Regale einzuschlagen.
Eine der Flaschen die Maronie trifft kracht durch die Frontscheibe des Ladens.
Homer Run brüllt dieser und bricht in schallendes Gelächter aus.
Nach 60 Sekunden ist der Spuck vorbei, der Laden demoliert.
Wir kommen in drei Tagen wieder, sie sollten sich ernsthaft überlegen ob sie nicht auf unser Angebot eingehen wollen. Sagt Hag ganz ruhig als sie durch die Ladentür ins freie treten.

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