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Farinelli

Zweiohrhase

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Montag, 2. April 2012, 20:12

Kriegstagebuch

Mein liebes Kriegstagebuch:


Args..falsche Bild ;( .....das gehört ans Ende der Geschichte :D

Nochmal:

Mein liebes Kriegstagebuch:




Die meisten deiner Seiten sind beschrieben. Lange schon währt diese Zeit hier in Chicago. Nichts, was man nicht schon erlebt hat, kaum eine Schlacht, die man nicht schon geschlagen hat. Was war? Was bleibt? Was kommt?

Das grosse Ziel, die Überschrift, das erste Kapitel beinhaltet stets das Wort "Messer" . Andere Kapitel sind überschrieben mit "ehrenhafter Gegenwehr", "abschenken", und oftmals auch einfach nur "verkackt". Doch letzten Endes wiederholt sich alles. Du bist dick geworden, Buch, dabei hätten weit weniger Seiten auch gereicht, um gleiches zu berichten.

Wir führen Kriege, um Territorien zu gewinnen? Nein.
Wir führen Kriege, um den Gegner zu verscheuchen? Nein.
Wir führen Kriege, um ...................

Wofür? Wofür eigentlich? Vor allem dann, wenn es sich wiederholt? Was ist das für ein Krieg, in dem ich einen Gangster töte, und er 5 Minuten später meinen Gang-Kollegen tötet 8|
Was ist das für ein Krieg, in dem ich eine Gang besiege, die aber weiter existiert? Wie kann ich gewinnen, wenn ich verliere? Warum stirbt die Sau nicht, wenn ich sie kille? :evil:

Was bleibt? Es bleibt das, was man noch nicht hat.

Ich lege dich, mein liebes Kriegstagebuch, zur Seite, und eröffne ein neues. Und stelle es Chicago zur Verfügung, selbstverständlich nur im Rahmen dieses RPGs.

Das erste Kapitel lautet: "Die Kriege der Nibelangen".

Dazu verfassen wir einige Thesen, die wir auf Seite 1 unseres Kapitels im Prolog zusammenfassen:

1) Uns interessiert es nicht mehr, wer uns durchs Fenster fliegt und "Krieg" schreit. Wir bestimmen, gegen wen wir kämpfen. Lautet die Entscheidung: "kein Kampf", öffnen wir das gegenüberliegende Fenster und lassen ihn durchlaufen, ungeachtet der Flüche, die man uns hinterlässt.

2) Kriegsboten, die Nachtschichten fahren, werden ebenfalls durchgewunken.

3) Die Esel und die Cannibalen werden trotz gegenseitig vorhandener Messer aufgrund des gegenseitigen Respekts -so weit möglich- weiter bekämpft.

3) Wir wollen das Messer der Maodi und der Murder Inc.


Ich schlage das Buch zu und trage es ins Rathaus......im Eingang liegt es und wartet darauf, ob ich mal wiederkomme um alte Ziele zu revidieren oder um neue Ziele einzutragen. Vielleicht kommt ab und an auch ein Erlebnisbericht.

Bis dahin steht es allen Bürgern der Stadt und den Gangs zur Verfügung. Jeder hat die Möglichkeit, seine Gedanken, Ziele zu formulieren und eigene Kapitel zu schreiben.

Die Stadtverwaltung wird um Gewährleistung des ordnungsgemässen Gebrauchs gebeten.



Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Farinelli« (2. April 2012, 20:51)


Smarty McFly

unregistriert

2

Montag, 2. April 2012, 21:37

"Wen interessiert dieses scheinheilige Gemurmel? Sieht die Zukunft nicht schon in Kürze wieder anders aus? Wie lange wärt der Respekt gegenüber den Freunden... und viel wichtiger: Ist der Respekt dem Feind gegenüber nur gespielt, um das eigene Gesicht zu wahren? Sympahtien... es geht nur um Symphatien... und diese holt man sich auf ehrliche Weise oder durch Intriganz.", jene Sätze und Fragen gehen mir durch den Kopf, während ich den alten Mann auf der anderen Straßenseite seine Zeilen predigen sehe.

Ich zieh die Flasche aus der Tüte und geh meines Weges.

grummel

Kingpin

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Dienstag, 3. April 2012, 00:40

Seite 1

Die Esel gerben den Hasen das Fell. Ich sah zu wie die Esel, wie eine Flutwelle alles mitreißend, sich über den Hasenbau ergoß. Nur ein einsamer schottischer Fels versuchte diese Sturmflut heroisch, aber erfolglos zu bändigen. Hasenblut, mischte sich mit dem Shooterblut eines bestechlichen Killers. Kein Maode, kein Murder stand mehr am Rande, um sein Taschentuch zu reichen um die Tränen zu trocknen.

So ist die Überraschung ausgeblieben, zu überlegen agieren die Esel. Schade, man hätte den Beteiligten einen spannenden Krieg gewünscht.

Ende Seite 1

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »grummel« (3. April 2012, 00:46)


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Marenchen

Farinelli

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Mittwoch, 4. April 2012, 10:49

Gedanken

Wo sind all die Schlachten hin, wo sind sie geblieben?

Warum bekämpfen sich die Top-Gangs nicht mehr? Kehrt Friede ein in Chicago? Gibt es einen unausgesprochenen Nichtangriffspakt in der Top 6, von dem nur die Nibelangen nichts wissen?
Gehen die Basher gemeinsam trinken, statt sich zu bekämpfen?

Wer greift noch die Murder an? Wann hatte Maodi den letzten Angriff einer Gang? Greens? Sind wir die Einzigen? Fehlt der Mut? Wagt keiner das Risiko, die Herausforderung? 6 Tage Spannung, 2 Minuten Freude oder Enttäuschung. Fürchtet jeder diese 2 Minuten?

Wo ist BCN vs Murder, BCN vs Maodi? Wo ist Maodi vs Greens? Fenians? Kein Angriff auf Maodi oder Murder? G-söx? Wo sind eure Hasardeure, die in der Vergangenheit schon oft für ihren Mut belohnt wurden? PLanung, Umstellung, Einstellung, ANGRIFF!

Was waren das für Zeiten.........

Und ganz ehrlich: wenn wir in Kürze Maodi fertig haben und gegen Murder entweder das Messer oder die Erkenntnis besitzen, dass es nicht reichen wird, dann werden auch wir uns nicht mehr rühmen können, die Einzigen zu sein, die sich den Top-Gangs stellen.

Das grösste Ziel ist es den zu schlagen, der vor einem steht. So leben wir. Und wenn all das erreicht ist? Was bleibt dann noch?

Quo Vadis, Chicago?




Smarty McFly

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5

Mittwoch, 4. April 2012, 13:50

Ich schaue aus dem Fenster meines Appartements in der Torrence Avenue. Es regnet und die Wolken hüllen sich in einem magentafarbenen Schleier gemischt mit dunklen Grautönen durch die Abgase der naheliegenden Fabriken. Mein Zimmer riecht nach kaltem Zigarrenrauch. Ich nippe an meinem Whiskyglas und denke nach. Die alten Zeiten. Wir hatten nichts. Wir standen am Anfang unserer mehr oder weniger rechtschaffenden Karrieren. Wir standen vor kahlen Gebäuden, nur ein paar Bars und Stripclubs mit ihren Neonaufschriften und bunten Werbeplakaten schmückten die sonst tristen Gemäuer der Stadt - Chicago... und obwohl wir nichts hatten, so machte alles einen Sinn. Es gab immer etwas zu tun, es gab immer einen Ladenbesitzer, der noch kein Schutzgeld zahlte, immer eine Gang, die mit einem rivalisierte und wir waren immer bereit in den Kampf zu ziehen und einzufordern, was uns gehört! Wir prägten die Stadt, wir machten etwas Besonderes aus ihr. Doch Zeiten ändern sich, manche wollen es nicht wahr haben, widerum andere können es kaum erwarten. Doch wir haben in der Hand, wie ihre Zukunft aussieht. Ich setze mich zurück an meinen Schreibtisch und widme mich wieder etwas Sinnvollem.

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shmock

Ignor

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Mittwoch, 4. April 2012, 15:08

Ignor sitzt im Büro des Paten und zählt die Schutzgeldeinnahmen des Tages, bündelt die Scheine, führt Buch und während er die Bündel in den überfüllten Safe stopfen will, schweifen seine Gedanken an alte Zeiten ab.

*Damals, es klingt nach so langer Zeit, aber man täuscht sich in dieser schnelllebigen ereignisreichen Zeit. Damals, als ich noch ein Frischling bei den Murdern war, flogen mir die Kugeln nur so um die Ohren, und nicht wenige in meinen Körper. Die Revierkämpfe waren mörderisch, und es war überaus schwer, sein Revier zu verteidigen oder gar auszubauen. Damals... Heute sind die Grenzen abgesteckt, wir die Nummer 1. Wenn wir etwas wollen, nehmen wir es uns. Keiner muckt mehr gegen uns auf. Die Zeiten werden dadurch ruhiger, das Leben länger. Hat auch was für sich. Man muss ja auch sein Geld geniessen können. Wer will schon eine reiche Leiche sein?*

Shmock kommt in den Raum und wirft Ignor Inventurlisten hin.
*Hier, überprüf mal die Kellerbestände!*
Ignor runzelt die Stirn.
*Was? Wieso ich? Ich... Ja, Boss, ich geh ja schon....*

Diese neue Patenvilla ist aber auch ein riesiger Protzbau. Der Ostflügel hat eine andere Telefonvorwahl, als der Westflügel. Das ist doch krank. Und diese Treppen... Diese vielen Treppen.
Die Kellergewölbe sind riesig und voll mit allen Arten von Spirituosen, in Fässern und Flaschen. Strikt sortiert nach Reinheitsgrad ( von echt bis übelst gepanscht ), Herkunftsland, Verkauf oder Eigenbedarf. Ignor schaut auf die Listen.
*Klasse, den privaten Weinkeller darf ich auch checken. Hab ja sonst keine Hobbys.*

Während Ignor so durch die Gewölbe schlendert schweifen seine Gedanken wieder ab.
*Damals... Damals war unser Haus viel kleiner, das alte Murderheim. Vollgestopft mit Leuten, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Und doch eine Einheit. Heute ist das schon ein wenig übersichtlicher. Obwohl, eventuell täusch ich mich ja auch, spielt mir mein Gedächtnis einen Streich. Wenn man neu ist, sieht vieles anders aus, als wenn man selber zu den Veteranen zählt. Der Blickwinkel ändert sich, oder? Hat sich eigentlich nichts wirklich geändert, hab nur ich mich verändert? Hmmm... Früher hätten wir so einen Vorrat gar nicht anschaffen können, hätte sofort die Gier anderer Gangs geweckt. Kriege mit 3-4 Gangs gleichzeitig waren keine Seltenheit. Und nur die Green Mill Cocktail Lounge hatte eine Chance gegen uns. Was haben wir uns an denen die Zähne ausgebissen. Was haben wir teilweise für Prügel bezogen? Damals... Auch das ist vorbei. Auch sie halten sich vornehm zurück, rütteln nicht an unserem Status als Platzhirsch in der windigen Stadt. Haben wir gut in den Griff bekommen, noch gar nicht so lange her. Eine hektische blutige Zeit. Ruhig ist es seitdem geworden. Die kleinen Scharmützel gegen andere Gangs dienen auch eher dazu, Präsenz zu zeigen. Gegenwehr gibts ja keine, wer traut sich schon? Bei Bummrassa, oder Chi-Assa... da fahren wir noch vorbei, hauen auf den Putz, plündern die Kassen, und "überreden" deren leichte Mädchen, doch für uns zu arbeiten. Was machen wir eigentlich Ostern? Ein richtig grosses Osterfeuer wäre fein... So mit viel Radau und Flammen bis zum Himmel. Und Grillfleisch. Ich steh auf Grillfleisch... Muss ich mal den Boss anschnacken.

Meine Fresse, wieviele Kisten und Fässer sind denn das noch???? Ich werd hier nie fertig.... Seh ich wie ein Lagerist oder Buchhalter aus? Ich bin Capo. Aber das heisst wohl auf italienisch Mädchen für alles...
Und wo zum Teufel ist die Treppe, ist der Ausgang? Wenn mir einer den Strom abstellt, dann gute Nacht. Bei Dunkelheit find ich hier nie mehr raus. Zumindest verdursten kann ich hier nicht.*

Ignor nimmt eine Flasche aus dem Regal.
*Hoppla, du stehst nicht auf der Liste. SEHR gut, meins. Scheint einer von den guten Tropfen zu sein. Mal nachher zu Gemüte führen.*

Ignor arbeitet sich weiter, von Regal zu Regal, von Raum zu Raum.... Und hängt dabei seinen Gedanken nach.



Nur, weil du nicht paranoid bist, können SIE trotzdem hinter dir her sein....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ignor« (4. April 2012, 15:11)


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Duckdich

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7

Mittwoch, 4. April 2012, 20:14

Da sitzen sie nun diese alten Fettgefressenen Paten in ihren Protzigen Villen und haben Angst.

Angst vor der Zukunft,Wie sonst ist es zu erklären das sie ihre Junggangster nur mit Aufgaben weit ausserhalb der Stadt betrauen und sie nicht einmal in die Nähe ihrer Villen lassen??

Sie Fürchten sich wohl vor ihnen,es könnte ja sein das einer dieser Jungen Gangster an ihrem Stuhl sägt.

Oder gar eine Schlacht verlieren.und sie um einen Platz in der Rangliste fallen könnten.



Nicht mehr lange werden sie Ihre Kohle zählen können dann werden andere kommen und sie Begraben.


Denn sie ,diese alten Paten und Capos sind schon lange zu schwach um ihre Kämpfe allein auszutragen,immer wieder müssen sie auf Käufliche Gangster zurückgreifen,die nicht zu ihren Familien gehören.
So ist es dem kleinen Duckdich nur recht wenn sie in ihren Tagebüchern von schöneren Zeiten schreiben und in ihren Erinnerungen Schwelgen.

Denn so werden sie es gar nicht merken wenn sie die Kugel trifft.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Duckdich« (4. April 2012, 20:19)


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8

Samstag, 7. April 2012, 07:31

Ich sehe, die Kapitel der Nibelangen kommen langsam an die letzten Seiten....



Was ist, wenn die letzte Seite beschrieben ist? Was kommt danach, was bleibt dann noch?

Ein komplettes Umdenken? Ich muss diese Entscheidung treffen, bevor das Buch zugeschlagen wird....




9

Samstag, 7. April 2012, 21:28

Viele sind von uns gegangen - viel zu viele.

Ich öffne mein Notizbuch und blättere auf die letzte Seite.

Da ist es - unser altes Gruppenfoto.


Die Genossenschaft, was ist bloß aus Ihr geworden.
Ausgewandert nach Europa, ermordet, alt und fett.

Was ist nur aus den wahren Gangstern dieser Stadt geworden?!

Zu Alt zum Blutvergießen? Zu schwach für Kriege?
Beides? Ist es Angst, die man in den Straßen Chicago's riecht?

Angst vor was?
Vor der Monotonie?

Angst davor, jederzeit von seinem Bruder erstochen zu werden?
Angst davor, dass dir deine Verbündeten in den Rücken fallen könnten?
Um Monotonie zu vermeiden?!

Oder um sich mit Ehre, Anerkennung und Ruhm zu schmücken?
Fragen über Fragen.

Doch es bleibt, wie es ist. Chicago verliert ehrenhafte Gangster.
Hier schießt jeder, jeden über den Haufen. Hier musst du hart sein - wenn du überleben möchtest.

Hier überlebst du nur, wenn du niemandem vertraust.

Denn selbst deine Bündnisse, können von einer auf die andere Sekunde, deine Erzfeinde werden. Monotonie?! Eher ein Witz.

Mein Vater - Gott möge Ihm gnädig sein - sagte bereits vor zwei Jahrzehnten: "Was dein Feind nicht wissen soll, das sage deinem Freunde nicht".
Und er hatte recht. In dieser Stadt sind selbst deine Freunde, deine Feinde.

Ich blättere auf Seite 3, meines Notizbuches und entnehme ihm ein Bild. Es zeigt meinen alten Herrn' und mich an seinem 50. Geburtstag - es sollte sein letzter Tag auf Erden werden.



Von den Brüdern ermordet.
War er zu mächtig, verlangte er zu viel, war er stark genug um sich anderen zu widersetzen?

Mit Tränen in den Augen schließe ich das Notizbuch und denke an die alten Zeiten.

Noch ist es nicht vorbei, auch unsere Stunde wird kommen, in der wir Rache nehmen werden! Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten :evil:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Madre« (7. April 2012, 21:33)


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Samstag, 21. April 2012, 19:39

Fast alle Kriege sind nun gefochten.

Nur in einer Strassenecke...nein: in DER Strassenecke wird noch gekämpft, aber auch dieser Kampf könnte bald zu Ende sein.

Dann kommt der letzte Pokal in den Schrank, in dem dann alle Plätze belegt sind. Sofern der letzte Pokal nach Hause geholt werden kann. Hoffentlich gelingt es und dauert nicht weitere viele Wochen.

Was dann? Die Kriege sind gefochten, die Feinde aber noch da?!

Dazu das ständige Murren über das System. Zurecht! Und das sage ich, als Profiteur. Es wird Zeit, im Namen aller wichtigen Paten (außer Believeme) dazu eine Proklamation an die Stadtregierung zu übergeben. Das Pamphlet dazu steht im Grundgerüst. Die Verhandlungen sind im Endstadium. Es fehlen noch Eckdaten, Feinheiten, die Stempel der anderen Gangs und der richtige Zeitpunkt. Wir machen das selbst. Der Gangsterrat hat dafür zu wenig Macht. Die Paten haben die Macht, die Paten und ihre Gangster. Wir verschaffen uns Gehör...da, wo das Ohr ist, nicht beim Vermittler.


Doch warum bis dahin dem System beugen? Wir sind mündig, können unser eigenes System bestimmen. Und wir werden es tun. Aus einer alten Zeit wurde ein Modell an uns herangetragen, das von den einst klügsten Köpfen entwickelt und in der Praxis erprobt wurde. Das ist die Zukunft. Solange, bis die Stadtregierung unsere Einwände akzeptiert.
Es ist nicht zu Ende. Es geht weiter...nur anders! Demnächst! 2tri2



Edit by Fed -up with this bullshit- cap



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Moros

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Dienstag, 24. April 2012, 01:29

Das Telefon klingelt und reizt mich aus meinen vom Rausch bestimmten Träumen. Ich taste nach dem Höre. „Ey Moros altes Haus. Wie schaut es aus hast du Lust auf eine Party wie in alten Zeiten?“ ertönt Smartys Stimme. Ich weiß nicht mehr genau was ich geantwortet habe, aber als ich am nächsten Mittag vor die Tür ging stand Smarty da. „Ich sagte doch das ich dich abhole. Los steig ein, wir fahren ins Sockenlager.“

Das Sockenlager. Eigentlich wollte ich nicht mehr nach Chicago kommen, zu viel was ich dort erlebt habe lässt mich heute noch nicht los. Aber der Gedanke daran wieder mit den alten Leuten zu feiern weckt eine gewisse Vorfreude in mir.

Kaum angekommen ist auch schon die erste Flasche Whisky leer. Grade als Jinhon und ich uns Nachschub holen wollten hören wir wie Smarty sich mit Anthony streitet. Es geht wohl um den Rest Whisky den sich die Beide von Murders haben klauen lassen.
Ein Blick zu Jinhon und wir sind uns einig „Waffen her, den Stoff holen wir uns wieder.“ Gesagt getan. Ohne lange zu warten ist fast die ganze Gang rüber zum Murderbau und fangen an aus allen Rohren zu feuern. Die Verluste auf unseren Seiten halten sich in Grenzen, was man von den Murders nicht behaupten kann. Die fallen um wie die Fliegen. Mag auch daran liegen dass wir den Tod persönlich an unsere Seite hatten.
Doch was ist das. Unsere Opfer bekommen unerwartet Hilfe von zwei Tieffliegern. „Schaut mal sind das nicht Spechte?“ ruft Andi. „Ne man das sind Eintagsfliegen. Ohne große Verweildauer“ kommt es von Anthony. Und er sollte recht behalten. Nicht lange und diese Geier machen eine Bruchlandung.

„Smarty. Hast du nicht gesagt das wir hier NUR eine Party feiern zu der ich kommen sollte?“ wende ich mich an ihn. „Na ist doch eine Party. Ein Schützenfest so zu sagen“ lacht er zurück und feuert weiter. "Los Mo. Wer die meisten wegklatscht zahlt die nächste Runde!"

Ich darf das. Weil ich Moros bin.

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Farinelli

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Mittwoch, 3. Oktober 2012, 07:44

Die Gewehre bleiben die Gleichen, die Kugeln sind aus dem gleichen Material. Die Gangster werden weniger, einige sind gegangen, mürbe von den Kriegen und dem Alltag. Sie flüchteten aus der Stadt, weil sie den Whiskey nicht mehr in diesen Mengen trinken wollen, oder weil sie unzufrieden sind.

Diese Unruhe bringt allerdings auch Bewegung in die Strassen.

Viele Gangster flüchten aus den grossen Gangs. Die Gründe werden unterschiedlich sein. Doch sie verlagern sich in kleinere, neue, oder alte Gangs.

Die einst mächtigen Fenians, stark besetzt und ungeliebt in Kriegen ob ihrer Anzahl an Gangstern, werden wieder eine normale Gang, die zeigen muss, ob sie nun ihrem Platz in der Stadt noch gerecht werden kann. Maodi verliert trotz bester Aussichten einen Krieg, der zur Folge hat, dass Urgesteine die Gang verlassen und wechseln. Ein kleiner Haufen Gangster, in der Stadt weitestgehend beliebt, gründen eine neue Gang und suchen eine neue Herausforderung. Die Cannibals sind zurück. Welch grossartige Entscheidung, denn sie belebten die Stadt und werden dies auch wieder tun.

Neue Strukturen mit alten Gangstern.....Chicago bleibt im Fluss. Man kann sich nicht ausruhen, denn wenn man eine Gang besiegt hat, steht an der nächsten Strassenecke eine neue.




13

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 11:12

watt is datten fürn rpg beitrag?

Elektra

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14

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 13:31

watt is datten fürn rpg beitrag?

Nun sei doch nicht immer so kritisch, Olga... Ich finde es schon in Ordnung.

Obwohl der junge Mann hier irrt:

Maodi verliert trotz bester Aussichten einen Krieg, der zur Folge hat, dass Urgesteine die Gang verlassen und wechseln.

Egal - auf zu neuen Ufern!

15

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 15:05

der junge Mann

hetzt aber auch allen anderen wie ein chihuahua hinterher um deren fehler zu entdecken!

Farinelli

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Mittwoch, 3. Oktober 2012, 15:14

Während der Kampf um die Spitze in Chicago seinem Höhepunkt entgegensteuert, stelle ich fest, dass der Favorit auf diesen Platz weitere Verstärkung geholt hat. Jemand, der die Unbesiegbarkeit einst kritisierte, verstärkt diese nun. Gangster müssen flexibel bleiben.

Als ich meinem Eintrag ins Tagebuch im Hauptquartier präsentierte, machte man mich auf seine Unvollständigkeit aufmerksam. Ich erwähnte Hideout und die Cannibals und die Schwächung der Fenians, aber mir entfiel ebenso die Schwächung der BCN und das Wiederaufleben der Chiassa. Und nicht ganz unbemerkt verstärkte sich auch die AGF und macht derzeit Furore in Chicago.

Bevor man sich an etwas gewöhnt hat, muss man feststellen, dass sich schon wieder alles geändert hat. Mitgliedsstärkste Gang derzeit ist die Church of St. Branca. Wer hätte das vor einiger Zeit erwartet?

Es bleibt abzuwarten, ob die Neugründungen und Comebacks diesmal mehr Stehvermögen zeigen können und erst dann wird man sehen, wo die neuen Grenzlinien in der Stadt verlaufen....bevor sie dann wieder neu gezogen werden müssen. Der Gangster von heute scheut die Eintönigkeit.




17

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 19:24

He he, das is ja mal ein lustiger Grund :)

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MharocK

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18

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 11:15

Da haste wahr, Oldi.:D

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