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Sonntag, 11. August 2013, 13:24

Hase

Zitat

.... Und so irrte der junge Hase stundenlang durch den Wald ohne auch nur eine Pfütze zu finden. Und wenn er, der kleine Hase, nicht so aufgeregt gewesen wäre, immer das Näschen am Erdboden, dann hätte er zugegeben: Ich habe Angst. Angst zu verdursten…
Da der Hase aber irgendwann erschöpft war, suchte er ein schattiges Plätzchen, um sich zu auszuruhen.
Vielleicht kann ich ja Morgen früh den Tau von den Blättern trinken, beruhigte sich der Hase. Und wenn nicht…?!
Daran wollte er nicht denken.
Und so lag er unter einer Tanne, die am Rande eines ausgetrockneten Baches stand.
Wenn es schon kein Wasser gibt, dachte der Hase, dann kann ich hier wenigstens vom Wasser träumen...


2

Sonntag, 11. August 2013, 14:40

Zitat

Träume ich? dachte der Hase. Oder träume ich nicht? Aber so durstig wie er war, beuge er sich weit über das Wasser, um sich endlich satt zu trinken. Aber da erschrak der Hase so heftig, dass er beinahe in den reißenden Fluss gefallen wäre.
„Wo bin ich nur geblieben?!“ schrie der Hase ängstlich. „Mich gibt es gar nicht mehr…“


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shmock

3

Sonntag, 11. August 2013, 19:11

Zitat

Ein Storch aber, der gerade vorbei flog und Rast machen wollte, um das Unwetter abzuwarten, hörte dort unten im Wald den Hasen jammern. Der Storch hielt sich vor Lachen den Bauch und krächzte im Sturzflug:
„Du bist noch da... Du bist noch da…leider bist Du kein Frosch, sondern ein Hase. Sonst hätte ich Dich schon längst gefressen…“
„Aber ich kann mich im Bach gar nicht mehr sehen,“ weinte der Hase jämmerlich. „Ich bin gar nicht mehr da…“